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Der SV Nienstädt hat wieder Spaß am Fußball

Bezirksliga (jö). Es ist seltsam: Kaum steht der Abstieg endgültig fest, da wird der SV Nienstädt munter. "Es hat Spaß gemacht, nach einem halben Jahr Abstinenz mal wieder zu gewinnen", berichtet Übergangscoach Björn Schütte.

Seit dem 3:2 in Neuhof wirkt Nienstädt wieder locker und sogar ein wenig selbstbewusst. Vor dem Heimspiel gegen die SSG Halvestorf-Herkendorf mag sich Björn Schütte nicht groß mit den Abstiegssorgen des Gegners befassen. "Wir wollen am Samstag unser Spiel durchziehen", sagt er. Dass Halvestorf in Abstiegsgefahr schwebt, ist in vielerlei Hinsichtüberraschend. Mit ihren 34 Punkten gehören die Hamelner eigentlich zum Mittelfeld. Weil es aber mehr als vier Absteiger geben wird, ist Halvestorf als Sechstletzter akut gefährdet. Außerdem droht ein Abstieg am grünen Tisch, weil es Defizite in der Nachwuchsarbeit gibt. Der Spielvereinigung Bad Pyrmont soll aus diesem Grund der Aufstieg in die Bezirksoberliga verwehrt werden. Halvestorf hatte sich mit seiner stark besetzten Truppe wesentlich mehr vorgenommen. Mit Spielern wie dem Ex-Rekordtorschützen Christian Gilica, dem ehemaligen 96-Profi Uzeir Karaman, dem früheren Paderborner Steve Diener und Andreas Baranek aus Pyrmont hat Halvestorf große Namen in seinen Reihen. Den SV Nienstädt kümmert das alles recht wenig. Der Sieg in Neunhof reichte, um die Freunde am Fußball und am Erfolg wieder zu entdecken. "Wir wollen gegen Halvestorf gewinnen", sagt Björn Schütte, der auf das komplette Personalangebot zurückgreifen kann.



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