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Der TSV Kirchbrak will nur den Klassenerhalt / Zwei unbekannte Teams in der Bezirksliga 4

Der SV 06 Holzminden peilt den Aufstieg an

Fußball (jö). Mit dem SV 06 Holzminden und dem TSV Kirchbrak wurden der Bezirksliga Staffel 4 zwei völlig unbekannte Mannschaften zugeordnet.

Die Zielsetzungen beider Vereine liegen weit auseinander: Während sich der Aufsteiger TSV Kirchbrak allein auf den Klassenerhalt konzentriert, basteln die Verantwortlichen in der Kreisstadt Holzminden eifrig am Aufstieg, der schon in dieser Saison gelingen soll. Im Verein ist eine Aufbruchstimmung ausgebrochen. Trainer Werner Eckardt baut in rasanter Form eine Meistermannschaft zusammen. Holzminden spielt seine zweite Bezirksligasaison und hat sich im Sommer mit jungen Spielern eingedeckt, die allesamt hochklassige Erfahrung mitbringen. "Unser Kader war ohnehin stark und blieb nahezu vollständig zusammen", freut sich Werner Eckardt. Er spielt zukünftig mit seinen Neuverpflichtungen Kai-Philipp Weindl und Daniel Obermann vom Niedersachsenligazweiten FC Eintracht Northeim, mit Sebastian Böning von Eintracht Braunschweig und mit Karim Mebarki, der im Nachwuchs von Alemania Aachen und der SpVgg. Unterhaching aktiv war. Mit einem 5:0-Bezirkspokalsieg bestätigte der SV 06 Holzminden in den letzten Tagen seine Titelambitionen. Die Lage beim SV Kirchbrak ist damit nicht zu vergleichen. "Wenn wir drinbleiben, wäre das genauso sensationell wie für andere die Meisterschaft", sagt Trainer Werner Brennecke, der im Verein hohes Ansehen genießt. Kirchbrak unternahm vor einigen Jahren schon mal einen Ausflug in den Bezirk,überlebte damals aber schon die erste Saison nicht. "Diesmal haben wir viel bessere Chancen", glaubt Werner Brennecke. "Der Kader ist größer und qualitativ besser geworden." Mit einem Durchschnittsalter von 23 Jahren hat der TSV Kirchbrak eine junge, teilweise noch sehr verspielte Mannschaft. Der bekannteste Akteur ist der 31 Jahre alte Nils Meier, der aus Kirchbrak stammt und in der Jugend von Hannover 96, beim SC Verl und bei der SSG Halvestorf spielte. Er stieg in den Betrieb seines Vaters ein und kehrte deshalb zu seinem Heimatverein zurück.




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