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Früher auf Dorfpartys, heute in der ganzen Welt: Timo Maas ist ein gefragter DJ

Der Störer

Landkreis. Achtundachtzig Länder hat er bereist. Meist beruflich, als Techno-DJ: Timo Maas (43) aus Bückeburg. Sein Lieblingsland ist und bleibt jedoch das Schaumburger Land, dem er bis heute die Treue hält. Aus seinem Studio im ländlichen Auetal heraus produziert er seine Musik für die internationale Club-Szene. Vor Kurzem erschien sein neues Album: „Lifer“. Auf der Paschenburg hat er uns erzählt, wie er es aus Schaumburg bis in die Chartspitzen geschafft hat.

Schüchtern sei er früher gewesen, wird Timo Maas im Laufe des Gesprächs sagen. Davon ist an einem frühsommerlichen Mittwochmittag nichts mehr zu spüren. Ein sportlicher Audi Kombi rauscht auf den Parkplatz der Paschenburg, mit iPad in der Hand steigt Maas aus dem Wagen. Er trägt einen Vollbart, die langen dunkelblonden Haaren fallen ihm ins Gesicht. Auf seinem blauen T-Shirt ist ein angeleinter selig dreinschauender Hund abgebildet. „Komm!“, sagt er unmittelbar nach der Begrüßung, „Bei dem geilen Wetter muss ich erst mal die Aussicht genießen.“

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Autor

Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Vom Aussichtsturm aus schaut er ins Schaumburger Land herab, das der 43-Jährige bis heute nicht verlassen hat, und atmet tief ein. „Ich liebe Schaumburg“, sagt er. Nur an den Wochenenden ist er eher selten hier. Dann macht er das, was er seit seinem 14. Lebensjahr am liebsten tut. Er legt Musik auf. Anfang der 80er Jahre in den Dorfgemeinschaftshäusern in und um Achum, heute in den Clubs von München, Ibiza, New York oder Tokio. In Bückeburg aufgewachsen, lebt er inzwischen in einem Rintelner Ortsteil, sein Studio hat er seit ein paar Jahren im Auetal. „Ich bin nach wie vor stolzer Schaumburger“, gibt er sich bodenständig.

Knapp anderthalb Stunden gibt Timo Maas sich und unserer Zeitung, seinen Werdegang zu erzählen. Dann muss er seine Tochter von der Schule abholen. „Aber ich bin ja routiniert“, sagt er und bestellt statt Kaffee eine große Apfelsaftschorle – „wegen krank.“ Deshalb habe er gestern ein Fernsehinterview in Köln absagen müssen. „Der normale Wahnsinn halt.“

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Ein Wahnsinn, der ihn allerdings nicht mehr aus der Ruhe bringt, so wie etwa letzte Woche: Mittwoch von Rinteln nach Paris, von dort nach Tokio, Donnerstag ankommen, Freitagnacht auflegen, Samstag nach Rom, dort nachts wieder auflegen, und Sonntagnachmittag wieder Rinteln. „Klingt sehr hart, klingt sehr ungewöhnlich, ja, aber es ist ein Teil meines Berufs“, sagt Maas lapidar. Dass aus seinem Hobby mal sein Beruf werden würde, das habe er sich nie träumen lassen

Nach der Herderschule in Bückeburg macht er bei der Telekom in Hannover eine Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, „Fernmeldehandwerker hieß das damals noch“.

Stöbert er bis dahin noch in den Plattenkisten des Bückeburger Fahrradgeschäfts und Musikhauses von Werner Pelzing, tingelt er nun nach Feierabend durch die Plattenläden der Großstadt. Fahrten nach Osnabrück und Amsterdam folgen, um sich die immer spezieller werdenden Plattenwünsche erfüllen zu können.

Er tritt den DJ-Vereinigungen Disco-MixClub und GMC bei und legt in fast ganz Norddeutschland auf. Doch je tiefer DJ Timo, wie er sich anfangs noch nennt, in die Musik einsteigt, desto mehr eckt er mit seinen DJ-Sets an. „Ich war schon immer ein musikalischer Störer“, sagt er. Und wenn man ihn in irgendeiner Dorfklitsche (be-)drängte, doch mal wieder R.E.M. oder Simple Minds zu spielen, statt etwa bis dato Unbekanntes wie „Pump Up the Volume“ von der House-Combo MARRS, dann habe er auch schon mal seinen Koffer gepackt und gesagt: Das war’s. „Musik, die ein bisschen anders war, hat mich schon immer interessiert.“

Um 1990 herum fokussiert sich Timo Maas schließlich „ganz klar auf den neuen Techno-Kram“. Nach fast zehn Jahren hat er die Schnauze voll von Dorfdiscos, ein paar Monate lang legt er sogar gar nicht mehr auf. Anfang 1992 soll dann in Minden eine Techno-Party stattfinden, ein Bekannter fragt Maas, ob er auflegen wolle. Na gut. „200 Leute wurden erwartet, 800 oder so kamen. Da war das Fieber komplett wieder da. Mit einem Mal hatte ich eine Plattform und war nicht mehr nur der Störfaktor.“

Die nötige Offenheit für neue Musik, die es noch nicht in die Spitzen der Charts geschafft hat, findet er im Hamburger Club Tunnel, in dem er bald selbst als sogenannter Resident-DJ angestellt ist, insbesondere aber im „(Men’s) Factory“, einem Gay Club in Hannover. „Die Schwulenszene war offener für die frühe Techno-Musik als es der Mainstream war. Diese frühen Techno- und House-Sachen aus Detroit und Chicago, die für uns noch superneu und schwierig zu bekommen waren, die liefen dort.“ Es dauert nicht lange und Maas hat in der Factory seine ersten kleinen Auftritte.

1994. Als die Telekom Stellen streicht, ist auch Maas betroffen. Er bekommt eine Abfindung, die es ihm eine Zeit lang erlaubt, sich erstmals hauptsächlich auf die Musik zu konzentrieren. Als die Reserven aufgebraucht sind, gibt ihm ein Bekannter den Tipp, doch mal bei den Peppermint Park Studios in Hannover vorstellig zu werden. Dabei stellt sich heraus, dass sich Peppermint-Chef Mousse T. und Maas bereits kennen. Er macht ein Praktikum und lernt, wie das Musikgeschäft funktioniert. Im Zuge dessen kommt über Peppermint auch seine erste Platte zustande: „Final XS“. „Ich wollte einfach eine Platte haben, wo mein Name draufsteht, und das ist eben das, was dabei rausgekommen ist.“ Stolz klingt anders.

Seiner zweiten Platte, „Die Herdplatte“, die er wenig später mit dem Hamburger Gary D. aufnimmt, räumt er einen ungleich höheren Stellenwert ein. „Das war auch so ’ne Rave-Trance-Nummer, mit unglaublichen 155 bpm (beats per minute; Anm. d. Red.) – mein Gott, war das schnell! Aber das war der Sound, der auch international lief, und so wurde das meine erste Platte, die auch mal von internationalen DJs gespielt wurde. Aus heutiger Sicht war die Platte nichts Besonderes. Aber sie war mein Ticket für England.“

England – für Timo Maas damals das gelobte Land, da will er hin. „Von dort kam die Musik, die mich am meisten getriggert hat. Dort zu spielen, war mein Traum.“ Nur wie? Internet ist noch nicht, also werden die Plattencover bis ins Detail studiert: Wer hat produziert? Wo sitzt das Label? Gibt es eine Adresse? Eine Telefonnummer? Ein halbes Jahr lang sucht Maas Anschriften raus, bis er schließlich zwei Dutzend Demos samt „Herdplatte“ und Mixtape in Richtung Insel schickt. Zwei beißen an. Einer von ihnen ist Leon Alexander aus Bristol, der damaligen „Hochburg für qualitativ coole Musik“. Alexander lädt Maas nach Bristol ein – von da an spielt der Schaumburger regelmäßig dort. „Ich hab das sehr genossen. Außerdem war es eine sehr prägende Zeit.“ Nicht zuletzt, weil Alexander später sein Manager wird.

Unterdessen lernt er bei Peppermint mit Martin Buttrich und Andy Bolleshon zwei Musikproduzenten kennen. „Die beiden hatten das Equipment, ich die Platten.“ Produziert wird in Buttrichs WG-Zimmer, Buttrich programmiert, Bolleshon mischt, Maas deejayt und liefert die Ideen. „Ich war nie ein Techniker, aber immer sehr gut darin, jemandem zu beschreiben, was ich musikalisch haben möchte, sodass jemand mit mehr technischem Verständnis dann alles am Computer programmieren kann.“

Zu dritt zeichnen sie für ihren ersten Deal bei einer großen Plattenfirma verantwortlich. Bei Sony Music erscheinen sie unter dem Namen Orinoko. Ein Timo-Maas-Remix von „Mama Konda“ wird 1997 ein internationaler Hit. Es folgt ein Auftritt bei „Mayday“ – „was damals DIE Techno-Veranstaltung in Deutschland war“. Ein Beitrag zum „Bravo-Hits“-Sampler und Fernsehauftritte schließen sich an.

1999. Winter-Music-Conference in Miami, wo sich alles, was in der Elektro-Szene Rang und Namen hat, die Klinke in die Hand gibt. Mittendrin: Maas und sein Team. Für ihn eine Initialzündung, wie er sagt. Die drei haben eine so gute Zeit in Miami, dass sie, zurück in Deutschland, noch wochenlang davon zehren. „Hochinspiriert und hoch motiviert“ wandeln sie ihre Euphorie im Studio in Kreativität um.

In der Folge erscheinen über das renommierte Techno-Label Bush-Records zahlreiche Tracks, unter anderem „Der Schieber“. „Mit einem Mal klopfte Paul Oakenfold, einer der damals bekanntesten DJs der Welt, bei uns an und wollte die Nummer für sein Label Perfecto, das an das Majorlabel Warner Music angegliedert war, lizenzieren.“ Maas & Co. schlucken kurz und unterschreiben einen Vertrag mit Perfecto.

Doch der wirkliche Durchbruch kommt ganz anders zustande. Es ist ein auf den ersten Blick unscheinbarer Remix für „eine Partybekanntschaft aus Hamburg“ namens Azzido da Bass, der über ein kleines Label namens Club Tools erscheint. „Dooms Night“, so heißt der Song, köchelt monatelang mehr oder weniger unbemerkt vor sich hin, bis er – über ein Jahr später – plötzlich durch die Decke geht. Bis in die Top Ten der englischen Charts.

Im Herzen immer Club-DJ geblieben

In finanzieller Hinsicht rechnet sich der Song für Maas nicht, das Geld geht an Azzido da Bass. „Dabei war das einzige, was wir von dem Original-Stück damals benutzt haben, ein Basssound, den er sowieso von jemand anderem hatte.“ Bekannt wird der Track jedoch als Timo-Maas-Remix. Damit ist sein Name in aller Munde.

Jetzt will jeder einen Timo-Maas-Remix: Madonna, Depeche Mode, später Kelis, Placebo und Jamiroquai, um nur die bekanntesten Namen zu nennen. 2004 werden Maas und Buttrich für ihren Remix von Tori Amos‘ „Don’t Make Me Come to Vegas“ für den Grammy nominiert. Es folgen zwei Soloalben: „Loud“ (2002) und das Maas zufolge eher poporientierte „Pictures“ (2005). „Die Musikproduktionen sind im Prinzip die Visitenkarten. Dadurch kommen die Live-Auftritte, und das bringt dann das Geschäft“, erklärt Maas, der nach eigenem Bekunden „vom Herzen her ein Club-DJ“ geblieben ist. Nach „Pictures“ kündigen Maas und Buttrich ihre jahrelange Kooperation auf. „Wir brauchten beide einfach mal einen Tapetenwechsel.“

Einen neuen Partner findet er in dem italienischen Techno-DJ Sante „Santos“ Pucello. Ihre erste Zusammenarbeit mündet 2008 prompt in der erfolgreichen Maxi „Subtellite“, was Maas „wieder komplett zurück in die Szene katapultiert“. Und Santos aus Rom nach Schaumburg. Über ihr gemeinsames Label „Rockets & Ponies“ haben sie gerade Maas‘ neues Album „Lifer“ veröffentlicht. Zurzeit richten sie sich im Auetal ein neues Studio ein …

Inzwischen sind aus den anberaumten 90 Minuten zwei zweieinhalb Stunden andauernde Termine geworden. Von der eingangs erwähnten Schüchternheit von Timo Maas keine Spur. Das war, bevor er die Musik für sich entdeckte. „Ich habe mit der Musik meine Sprache gefunden, mit den Leuten zu kommunizieren.“

Timo Maas über sein neues Album „Lifer“

Nachdem sein letztes Album „Picture“ eher poporientiert war, erzählt Timo Maas, habe die Maxime bei der Produktion seines neuen Albums, „Lifer“, gelautet: „Be true to yourself!“ Es sei ihm vor allem darum gegangen, wieder sich selbst auszudrücken. Dass er es dennoch nach wie vor mag, unterschiedliche Genres miteinander zu vermischen und mit genrefremden Künstlern zu kollaborieren, davon zeugen auf „Lifer“ etwa die Songs mit Brian Molko von Placebo oder mit Rapper Mikkil Pane. Timo Maas meint, dass es ihm mit „Lifer“ durchaus gelungen ist, seinen jetzigen musikalischen Standpunkt zum Ausdruck zu bringen. „Aber das ist natürlich sehr individuell“, sagt er, „das muss jeder für sich selber entscheiden.“ Für unsere Zeitung ist Timo Maas sein Album noch einmal durchgegangen und liefert Hintergrundinformationen zu jedem einzelnen Song.

1. Visions

Für „Visions“ gilt: einfach drauf einlassen. Nicht stressen, ohne Erwartungshaltung rangehen und den Song einfach mal locker reinkommen lassen. Der Song hat eine ganz tolle Atmosphäre und hat eigentlich schon fast so ein 70er-Jahre-Pop-Rock-Feeling. Aber es ist nicht so anstrengend, sondern eher ein Chill-Down-Track.

2. Tantra

„Tantra“ ist ganz verträumt und eine super komplexe Nummer - zumindest von der Produktionsweise her. Es ist ein Song mit schönen Melodien, aber nie cheesy. Ich mag keinen Cheesy-Kram. Deshalb haben die Melodien hier eine bittersüße Euphorie mit drin. Außerdem gibt es ein Video dazu, das ist oberhammer. Das haben wir von ein paar abgefahrenen japanischen Video- und Performance-Künstlern machen lassen.

3. Grown Up Ft. Mikill Pane

Das ist meine Art von Hip-Hop - unter Zuhilfenahme von Mikill Pane, dem „freshest kid“ der UK-Hip-Hop-Szene - sehr schön.

4. Kick One, Kick Three

Das ist eine Instrumentalnummer, die ich vorab bereits auf meinem und Santos‘ Label „Rockets & Ponies“ veröffentlicht hatte. „Kick One, Kick Three“ ist einfach nur eine dicke Kick-Drum und eine dicke Bass-Drum. Es ist mit Absicht ein sehr funktionelles Clubstück, was aber auch schon ziemlich viel „damage“ in den Clubs erzeugt hat.

5. Articulation Ft. Katie Cruel

„Articulation“ ist mit Katie Cruel, einer relativen Neuentdeckung. Sie ist eine amerikanische Sängerin und lebt in Brighton, England. Sie hat eine Wahnsinnsstimme mit sehr viel Ausstrahlung. Es ist einer der Vocal-Songs, der auch noch geremixt wird. Wir machen gerade verschiedene Remix-Pakete. Mittlerweile haben wir rund 15 Remixer an Bord, die verschiedenste Stücke von dem Album schon geremixt haben. „Articulation“ wird das erste Remix-Paket sein, das erscheint.

6. Scope

„Scope“… Es gab in den frühen 90ern einen Act aus England namens Orbital. Und Scope ist ebenso flächig, sehr komplex und sehr progressiv irgendwo. Vielleicht kann man deshalb von einem Orbital-Style sprechen, weiß ich nicht. Der Song ist jedenfalls sehr intensiv, so „bang-your-head“-mäßig, mit sehr komplexen Beats und sehr komplexen Drums und so weiter.

7. Train In My Kitchen

Meine Freundin liebt diesen Song, es ist ihr Lieblingssong auf dem Album. Die Basis des Songs sind ganz viele unterschiedliche Geräusche aus Santos Küche: Gequatsche, Atmosphären, der Shaker ist der Salzstreuer, der den Rhythmus macht, Geschirrgeklapper und so weiter. Ein sehr interessanter Song.

8. Abundance

„Abundance“ ist eigentlich nur ein Interlude, aber es zeigt, was für komische Sounds und was für eine Dramatik so ein alter Moog-Synthesizer machen kann.

9. Cash Johnny

Das ist eine sehr funktionelle und bisschen schräge Nummer, die auch im Club sehr gut funktioniert. Der Song hat einen recht prägnanten Liedsound, der total kaputt ist. Kaputt insofern, als dass der irgendwie ganz komisch, ganz wirr klingt. Ich bin ein großer Johnny-Cash-Fan, und als Santos und ich das Ding vor ein paar Jahren als Demo gebastelt haben, sagte ich aus Spaß: „Mensch, das klingt irgendwie, als wenn Johnny Cash auf LSD Gitarre spielt!“ Und darüber hatten wir uns so kaputt gelacht, dass wir das Ding schließlich Cash Johnny nennen. Der Song hat keine Gitarre und hat auch nichts mit Johnny Cash zu tun, aber so entstehen Songnamen. Bei vielen hundert Stücken und Remixen entstehen die Namen meist zufällig und haben nicht immer einen tieferen Sinn.

10. The Hunted Ft. James Lavelle

Das ist ein sehr filmischer Song, würde ich sagen. Der Song ist sehr picturesque, cinematic… Ich habe eine englische Freundin, daher die englischen Worte. Ich spreche zu 90 Prozent Englisch, nur noch 10 Prozent Deutsch, da kann das schon mal passieren. Na, jedenfalls ist es ein Song, den ich mir sehr gut etwa als Hintergrundmelodie für cooles Racing-Game oder so vorstellen kann. Außerdem hat er eben diese fantastischen Vocals von James Lavelle.

11. College 84 Ft. Brian Molko

Zum Schluss gibt es nochmal so richtig einen aufs Maul, weil „College 84“ garantiert die krasseste Nummer von dem Album ist - mit Brian Molko.




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