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Inklusionstheater von Schülern

Der Seelenvogel breitet seine Flügel aus…

HAMELN. „Tief, tief in uns wohnt die Seele. Noch niemand hat sie gesehen, aber jeder weiß, dass es sie gibt…“

Ausdrucksstark in ihren Rollen zeigten sich die Schüler. Mark Jung/PR

Mit diesen Worten begann das Theaterstück der Klasse 3a und 3k der Pestalozzischule und jeder wusste sofort, dass hier gleich etwas ganz besonders passieren würde. Die 30 Kinder präsentierten ihre Interpretation des Seelenvogels von Michael Snunit und Na`ama Golomb auf zauberhafte Art und Weise. Die Premiere vor 120 Gästen verlief noch mit kleinen, aber anrührenden, weil so menschlichen, Hindernissen.

Doch bereits am nächsten Tag, als die Aula mit rund 240 Kindern der Pestalozzi- und Kielhornschule gefüllt war, spielten, tanzten und musizierten die kleinen Akteure so, als ob sie noch nie etwas anderes getan hätten. Und darum war es nicht verwunderlich, dass das Publikum sowohl nach jeder Szene, als auch zum Schluss, großen Applaus spendete. Dass die Begeisterung auch am Premierentag riesengroß war, brachte die Präsidentin des Clubs Soroptimist Hameln-Pyrmont, Gesa von Daacke, mit den Worten: „Ihr habt eine große Schublade der Freude für uns geöffnet…“ zum Ausdruck. Sie und ihre Clubschwestern hatten zum vierten Mal die Gelder zur Verfügung gestellt, um den Kindern mit und ohne Handicap, wie auch mit hiesigen und fremden Wurzeln, dieses Projekt zu ermöglichen.

Sichtlich beeindruckt waren auch die Klassenlehrer Mark Jung und Rotraut Wallin, die die positiven Veränderungen bei ihren Schülern innerhalb dieses dreiwöchigen Projektes, unter der Leitung der Theaterpädagogin Christine Gleiss, wahrnehmen konnten.

Der Seelenvogel. Mark Jung/PR

„Das Schöne an solch einer Arbeit ist, dass vermeintliche Schwächen auf der Bühne zu besonderen Fähigkeiten werden können und alle Beteiligten die Möglichkeit erhalten, sich einmal ganz anders wahr- zunehmen und gemeinsam zu wachsen“, ergänzt Christine Gleiss, die dieses Projekt erneut leitet. Und die jungen Akteure bedauerten, dass jetzt alles vorbei ist.PR



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