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Mit dem Rapid Spaceback bringt ¦koda ein viel umjubeltes Fahrzeug auf den Markt / Ab 14 990 Euro

Der saust garantiert in die Erfolgsspur

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Autor:

Henner-E. Kerl

¦koda dreht weiter an der Erfolgsschraube: Jetzt präsentiert die VW-Tochter erstmals ein Modell in der Kompaktklasse, macht damit dem Golf Konkurrenz, und man muss kein Prophet sein, um im Rapid Spaceback den nächsten Bestseller aus Tschechien zu sehen. Denn die Kurzheckversion des vor gut einem Jahr als Stufenheckmodell gestarteten Rapid bringt alles für eine Karriere nach Maß mit: ein attraktiver Kompaktwagen ohne Schnickschnack mit sehr viel Platz, technisch auf dem neuesten Stand, sparsam und mit seinem vernünftigen Basispreis von 14 990 Euro eine echte Alternative zur Volkswagen-Verwandtschaft.

Der Rapid soll die Lücke zwischen dem Fabia und dem Octavia schließen. Doch sein Start als hierzulande immer noch (oder wieder) ein Schattendasein fristende Stufenheck-Limousine stellte dieses Ziel in Frage. Ganz anders sieht es mit dem Spaceback aus. Obwohl er knapp 18 Zentimeter kürzer als die Limousine ist, bietet er auf 4,30 Meter Länge dank des großen Radstandes von 260 Zentimetern souveräne Platzverhältnisse. Bein- und Kopffreiheit ist auf allen Sitzen so gut wie in kaum einem anderen Kompaktwagen, und auch der Kofferraum lässt mit einem Fassungsvermögen von bis zu 1380 Litern keine Wünsche offen. Dafür sorgen einige pfiffige Details. So gibt es einen variablen Ladeboden, und so kann das Gepäckabteil durch Umlegen der Rücksitze überaus variabel gestaltet werden. Auch sonst ist das Interieur anspruchsvoll gestaltet – ein wenig konservativ zwar, dafür aber klar strukturiert, mit übersichtlich angeordneten Instrumenten und freilich mit der für aus der ¦koda-Schmiede kommenden Fahrzeugen makellosen Verarbeitung.

Ähnlich wie der Innenraum ist das Design des Spaceback kein Aufreger. Die Frontpartie mit dem chromeingefassten 19-Lamellen-Kühlergrill und der kleeblattartigen Anordnung der Scheinwerfer trägt das typische ¦koda-Gesicht, während das klar gestaltete Heck mit den breiten Leuchten und dem schwarzen Diffusorelement dem Tschechen einen sportlichen Touch schenkt.

Nichts Neues dagegen in puncto Technik: Die angebotenen Motoren und Getriebe stammen aus dem VW-Regal. Die drei Turbobenziner mit einem Leistungsspektrum von 86 bis 122 PS sowie zwei Dieselaggregate mit 90 und 105 PS geben sich solide, durchzugsstark und sparsam. Der gut 20 700 Euro teure Spaceback mit dem 122-PS-Benziner bereitet freilich die größte Fahrfreude.

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