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Der rote Teppich

Bad Münder. Die Farbe war gestern Mittag noch nicht komplett aufgetragen, da hatte die Wallstraße ihren neuen Namen schon weg: „Der rote Teppich von Bad Münder“, witzelten gleich mehrere Passanten. Nicht alle, die die frische Farbe auf den drei Asphaltflächen in Augenschein nahmen, waren über die Farbwahl von Verwaltung und Politik begeistert: Von „viel zu knallig“ bis „schrill“ und „schwarz war besser“ reichten die Kommentare. Ein Besucher der Stadt vermutetet sogar ein Kunstprojekt hinter der Arbeit, die Günther Klein und Heinrich Reinmold, Mitarbeiter der beauftragten Nienburger Markierungsfirma, akribisch ausführten. Drei Millimeter stark trugen sie die aus zwei Komponenten angerührte Spezialfarbe auf. Die Stadt hatte sich für diese Lösung entschieden, nachdem Ende Januar das Pflaster der Wallstraße förmlich weggeschwommen war. Die Kombination aus Frost im Boden, Tauwasser und hohem Druck durch Lkw-Reifen werden als Ursache dafür vermutet, dass sich das Pflaster aus seinem Verbund löste. Mit der farbigen Asphalt-Lösung versuchte die Stadt, kostengünstig die Straße in einen vorzeigbaren Zustand zu versetzen.jhr

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