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Der Norden hat Ecken und Kanten - und viele Radwege

Camper kennen diese Ecke vom Wangerland, in der die Nordsee auf die Jadebucht trifft, recht gut. In Schillig, wo im Sommer die Wohnwagen eine eigene Stadt bilden, treffen im Herbst nur vereinzelt Gäste ohne festen Wohnsitz ein. Beschaulich geht es nun auf der grünen Wiese zu. Am Deich weiden Schafe. Die Bucht jenseits der Promenade von Horumersiel gehört den Seevögeln, Enten und Möwen. Deren Kreischen durchbricht die Ruhe der wenigen Spaziergänger auf der Promenade vor dem weitläufigen Sandstrand. Der Wind weht vom Lande her. Die Wellen plätschern milde am Ufer. Und unter den Füßen zerbrechen knirschend unzählige weiße Muscheln. Das Meer zieht sich langsam zurück. Wer folgt, ist gut bestiefelt. Oder wagt auch bei kalten Graden den Gang barfuß in den glitschigen schwarzen Schlick. Ein sinnliches Erlebnis, das Überwindung kostet, spätere Reinigungsarbeiten inklusive. Nicht weit vom Ufer taucht im Watt ein Hügel auf. „Das ist das Gerippe eines Kutters, gesunken 1993“, erklärt Helene. Einst lebte sie hier. Nun ist sie nach zehnjähriger Abwesenheit wieder zu Besuch in Horumersiel. Die ruhige Landschaft fehlt ihr. Sie beobachtet die Vögel im Wasser. Eine Gruppe Wattwanderer scheint sehr weit vom Ufer entfernt.

Unverzichtbar im Urlaub an der Nordsee: das Fahrrad. Denn die We

Autor:

Gabriele Laube


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