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Mazda will bei seinem neuen 3er Maßstäbe in Design und Technik setzen

Der neue Golfjäger

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Autor:

Henner-E. Kerl

Schluss mit dem Design-Allerlei in der Kompaktklasse, jetzt kommt Kodo: Mazda hat seinen Dreier in ein neues Kleid gepackt, mit neuen umweltfreundlicheren und sparsameren Motoren ausgestattet und möchte vom Kuchen in der so hart umkämpften Klasse der Kompaktwagen mehr als bisher abbekommen. Natürlich wird der Mazda 3 hierzulande weit hinter den Zulassungszahlen des Golf bleiben, aber er empfiehlt sich durchaus als attraktive Alternative zum Platzhirschen aus Wolfsburg.

Das liegt nicht nur am Preis (das ab 16 990 Euro erhältliche Basismodell ist gut 1500 Euro günstiger als das des Golfs), sondern vielmehr an seinem Design. Kodo tauften die Mazda-Macher ihre neue Formen- und Liniensprache. Sie beschert nun auch dem Mazda 3 einen interessanten Auftritt. Vor allem mit der Frontpartie. Die lange Motorhaube, der große Kühlergrill mit dem typischen Flügelmotiv und die schmalen, mandelförmigen Scheinwerfer betonen die Eigenwilligkeit des flotten Japaners, und die markante Gestaltung setzt sich in der ansteigenden Seitenlinie und dem elegant wie kraftvoll wirkenden Heck mit der zweiflutigen Auspuffanlage fort.

Nicht nur mit dem Design, sondern auch mit den Motoren und Getriebe der „Skyactiv“- Generation will Mazda Maßstäbe setzen. Während andere Hersteller auf kleinere Triebwerke mit Direkteinspritzung und Turbo setzen, vertraut Mazda dem großen Hubraum in Verbindung mit Leichtbauweise und Rekuperation. Die Aggregate haben ein außergewöhnlich hohes Verdichtungsverhältnis und ein besonderes Abgassystem, sie sind alle mit einer Start-Stopp-Automatik ausgestattet und ihr Verbrauch wurde im Vergleich zu den zuvor verbauten Motoren um gut 20 Prozent gesenkt. Der neue 1,5-Liter-Benziner leistet 100 PS und begnügt sich in Verbindung mit dem manuellen Sechsgang-Getriebe mit nur 5,1 Litern je 100 Kilometer. Und auch die größeren Varianten geben sich an der Zapfsäule erfreulich bescheiden: Der Zwei-Liter-Vierzylinder (165 PS) hat einen Normverbrauch laut Werksangabe von 5,8 Litern, der 2-Liter-Motor mit 120 PS von 5,1 Litern. Alle Benziner machen einen guten Eindruck. Sie sind laufruhig und agil, der 100 PS starke allerdings scheint mehr eine Verlegenheitslösung, um den Einstiegspreis unten zu halten – empfehlenswert sind eher die beiden anderen.

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Ganz stark zeigt sich auch der Diesel, der 150 PS aus seinen 2,2 Litern Hubraum schöpft, nur 4,1 Liter schluckt und dennoch sportlich ambitionierte Fahrer zufriedenstellt: Spurt von 0 auf 100 in 8,1 Sekunden und 210 km/h Höchstgeschwindigkeit – das passt bestens zum neuen Mazda 3.

Das Heck des neuen Mazda 3 wirkt gelungen – ja sogar elegant.

we.



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