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Baugenehmigungen liegen inzwischen alle vor / Juristische Auseinandersetzungen mit einem Anwohner

Der Neubau des E-Centers soll "zeitnah" beginnen

Bückeburg (rc). Mit dem Bau des E-Centers und des Aldi-Marktes auf dem Bückeburger Weinberg soll "zeitnah" begonnen werden. Die mit den Mietern vereinbarten Übergabe- u nd Eröffnungstermine würden eingehalten. Das teilte ein Sprecher des Investors auf die Frage unserer Zeitung mit, wann es denn mit dem Projekt weitergehe. Konkretere Angaben waren nicht zu erhalten.

Wie berichtet, gibt es juristische Auseinandersetzungen um den Bau des geplanten Verbrauchermarktes mit einer Fläche von knapp 4000 Quadratmetern. Ein Anwohner klagt gegen den Bau und hat einerseits einen Normenkontrollantrag vor dem Oberlandesgericht in Celle gestellt. Es muss feststellen, ob die im Bebauungsplan für das Gelände festgestellten Regelungen rechtens sind oder gegen Normen des Baugesetzbuches verstoßen. Zum anderen klagt der Anwohner vor dem Verwaltungsgericht Hannover gegen die bereits erteilte Baugenehmigung. Aufschiebende Wirkung, um den Baubeginn zu verhindern, hat er nach eigenen Angaben allerdings nicht beantragt. Nach den ursprünglichen Planungen sollte mit dem Bau des Verbrauchermarktes bereits im April begonnen, dass Gebäude bereits im November übergeben werden. Ursprünglich sah es zunächst auch so aus, dass diese Zeitplanungen eingehalten würden, denn bereits im April wurde mit der Rodung der Büsche und Bäume sowie dem Teilabriss der Gebäude des alten Freundschaftsheims begonnen. Diese Arbeiten wurden allerdings gestoppt, um zunächst eine Bewertung nach dem Einreichen der Klage vorzunehmen. Der Abrissstopp sowie Aufschüttungen von Füllmaterial führten zu Beschwerden von Anwohnern, da sie die Sicherheit rund um das Gelände nicht mehr gewährleistet sahen. Der Landkreis Schaumburg schaltete sich ein und untersuchte. Außerdem hatte die Stadt Bückeburg die Baugenehmigungsverfahren getrennt. Die Genehmigung für den eigentlichen Bau war bereits vor längerer Zeit erteilt worden. Eine zweite, die separat nur für die zu erstellende Lärmschutzwand erteilt werden sollte, zog sich dagegen in die Länge. Zunächst musste ein weiteres Lärmgutachten eingeholt werden. Seit Ende September liegt aber auch diese Baugenehmigung vor. Der Investor habe zunächst alle Genehmigungen komplett abwarten wollen, ehe er beginnt, hatte Bürgermeister Reiner Brombach auf entsprechende Nachfragen auf der Ratssitzung mitgeteilt. Dass es in absehbarer Zeit tatsächlich losgehen könnte, darauf deuten einige Anzeichen hin. Seit mehreren Tagen sind wieder Bagger auf dem Weinberg aktiv: Sie planieren das Gelände und reißen die Gebäude ab ...




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