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Brandschutz-Nachwuchs legt in Eimbeckhausen die erste Prüfung ab

Der Nachwuchs ist Feuer und Flamme

Eimbeckhausen. Viel Betrieb herrschte am und vor dem Gerätehaus der Feuerwehr Eimbeckhausen. Zum ersten Mal nahmen die Betreuer der örtlichen Wehr die Prüfungen zum Abzeichen „Kinderflamme 1“ im Stadtgebiet Bad Münder ab. Nachdem diese erste kleine „Zwischenprüfung“ für die jüngsten Mitglieder der Kinderfeuerwehren innerhalb der Kreisfeuerwehr Hameln-Pyrmont bisher in der Kreisstadt abgehalten wurden, war es für Bad Münder Premiere.

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Die Kinder zwischen sechs und zehn Jahren wurden nach den „fünf W’s“ gefragt, die bei einem Notruf zur Meldung gehört. Die richtige Antwort wäre „Wer, wie viele, was ist passiert, wo, warten auf Rückfragen“ gewesen. Auch die vier hauptsächlichen Aufgaben der Feuerwehr, „Retten Bergen, Löschen, Schützen“, sollten sie wissen. Dazu kam noch eine praktische Übung: Mit der Kübelspritze galt es, möglichst viele Feuer-Figuren zu treffen.

Teilgenommen hatten alle drei Kinderfeuerwehren im Stadtbereich aus Bad Münder, neben der Kernstadt Beber und Eimbeckhausen. Jugendwartin Gabriele Wickler aus Eimbeckhausen hatte alle Hände voll zu tun, um alle 45 Teilnehmer durch die verschiedenen Stationen zu schleusen.

Doch zum Schluss hatten sich alle Mühen gelohnt. Alle Teilnehmer erhielten von einem Vertreter der Kreisjugendfeuerwehr ihre Urkunden und eine kleine Anstecknadel mit der Flamme. Wenn die jungen Nachwuchs-Brandschützer weiterhin Spaß an dem spielerischen Umgang mit den Feuerwehrtechniken haben, können sie bis zum Eintritt in die Jugendfeuerwehr noch weitere Prüfungen der „Flamme“ bis zur Stufe Drei ablegen. „Dann werden die Aufgaben auch etwas anspruchsvoller“, so Wickler.

Vor Ort war auch Ortsbürgermeister Karl-Heinz Bodtmann, der sich freute, dass so viele Kinder Interesse an der Arbeit der Feuerwehr zeigen. „Das ist auch für mich beruhigend, denn der Nachwuchsmangel macht uns im ländlichen Raum in den kleineren Ortschaften natürlich zu schaffen. Da ist jedes Kind und jeder Jugendliche herzlich willkommen, auch künftig dafür zu sorgen, dass wir ruhig schlafen können und eine funktionierende Feuerwehr einsatzbereit ist“, so Bodtmann.oe



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