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Freiwillige Feuerwehr Bisperode feiert ihr 140-jähriges Bestehen mit einem Zeltfest im Juni

Der Musikzug sucht Mitspieler

Bisperode. Zur großen „Familie“ der Brandschützer in Bisperode gehören nicht nur die aktiven und passiven Kameraden, sondern ein Musikzug, eine Jugendwehr und der „Verein zur Förderung des Feuerlöschwesens und des Feuerwehrmusikzuges“. Dieser hat die Arbeit der Wehr im vergangenen Jahr mit 3200 Euro unterstützt, wie Horst Behrens, der Vorsitzende, berichtete. 2014 habe die Wehr 5926,75 Dienststunden geleistet. Neben Lehrgängen und Workshops seien 27 Einsätze verzeichnet worden. „Sie teilen sich auf in sieben Brandeinsätze, 15 Hilfeleistungen, drei Brandsicherheitswachen und zwei Alarmübungen“, bilanzierte der stellvertretende Ortsbrandmeister in der Eppers-Halle. Der Wehr gehören derzeit 101 Mitglieder an – 37 Aktive, vier Passive, 17 in der Altersabteilung, 27 in der Jugendwehr, ein Ehrenmitglied und 15 im Musikzug. Insgesamt spielen im Musikzug 25 Musiker, zehn von ihnen gehören anderen Ortswehren an. Irene Tegen erinnerte an die 23 Auftritte des Musikzugs und an die 2034 geleisteten Dienststunden. Leider gebe es Nachwuchssorgen. „Wir suchen dringend Verstärkung“, appellierte die Musikzugführerin. Interessierte können sich bei ihr melden unter 05159/777. Keine Nachwuchssorgen plagt die Jugendwehr Bisperode, die im vergangenen Jahr 6288 Dienststunden geleistet hat. „Mit derzeit 27 Mitgliedern sind wir gut aufgestellt“, betonte Jugendwart Daniel Giffhorn. Weitere Jugendliche seien natürlich jederzeit willkommen. Dass sich eine Mitgliedschaft lohnt, war von Robin Schellberg zu hören. Unter anderem erinnerte er an die Jugendfeuerwehrdienste, an das Kreiszeltlager, die Kreis- und die Gemeindewettbewerbe sowie an die Abnahme der Jugendflammen. „Unser ereignisreiches Jahr hat allen Spaß bereitet“, betonte der 13-jährige Jugendsprecher. Gemeindebürgermeister Hans-Ulrich Peschka und Bisperodes Ortsbürgermeister Andreas Voss bescheinigten der „Wehr-Familie“ eine hervorragende Arbeit. „Ohne die Feuerwehr wäre unser Dorf sehr viel ärmer“, betonte Voss. Gemeindebrandmeister Walter Schnüll und Ortsbrandmeister Rüdiger Schellberg beförderten den Hauptfeuerwehrmann Lars Bergmann zum Löschmeister. Tobias Jarmer wurde mit der „Fluthelfer-Nadel“ des Landes Sachsen-Anhalt für den Hochwassereinsatz im Jahr 2013 ausgezeichnet. Als Anerkennung für seine Verdienste in der Wehr erhielt Friedrich Becker von Schellberg und Jarmer ein von dem Bisperöder Künstler Rudolf Beckmann gemaltes Bild. Mit einem Zeltfest feiert die Wehr vom 5. bis 7. Juni ihr 140-jähriges Bestehen. sto

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