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Arbeitsgruppe hat am Wochenende erstmals beraten / Neun Termine, Zwischenbericht zum Jahreswechsel

Der Masterplan soll im Frühjahr 2009 stehen

Bad Eilsen (tw). Die Beratungen zum Erstellen eines "Masterplans" für Bad Eilsen haben am Freitag und Samstag begonnen: "Es wird maximal neun Termine geben, an denen die Arbeitsgruppe im ,Haus des Gastes' zusammen kommt", erläutert Peter Herrmann bei einem Pressegespräch gegenüber dieser Zeitung. Der Diplom-Geograph am "Europäischen Tourismus Institut" (ETI) der Universität Trier versteht sich gemeinsam mit Projektmitarbeiterin Maike Grieshaber als Moderator der Runde; beide hatten für das erste Treffen im Landhaus Lahmann Quartier genommen.

"Für das Bilden der Arbeitsgruppe sind Bad Eilser Leistungsträger angeschrieben worden, die ,Sprachrohre' aus ihren Reihen in das Gremium entsendet haben", erinnert Dagmar Söhlke, Vizebürgermeisterin und Vorsitzende des Ausschusses für Fremdenverkehr. Besagte Sprachrohre berichten in ihren jeweiligen Organisationen über die Ergebnisse der Beratungen - und nehmen neue Anregungen mit zu den Terminen. Damit der Prozess nicht wegen Zeitproblemen Einzelner ins Stocken gerät, gibt's Ersatzleute. Eine vorgeschriebene "Deadline", bis zu der die Ergebnisse vorliegen und der Masterplan fertig sein muss, existiert laut Herrmann zwar nicht, aber: "Unser Ziel ist es, im Frühjahr 2009 fertig zu sein und der Öffentlichkeit bereits Ende des Jahres 2008 einen Zwischenbericht vorlegen zu können." Er macht der Arbeitsgruppe schon jetzt ein großes Kompliment: "Alle Teilnehmer sind mit Feuereifer bei der Sache. Das habe ich längst nicht immer und überall so erlebt." Nah der gemeinsamen Diagnose der Probleme des Kurortes beim Erstgespräch am 7. August hat bei dem dieser Tage erfolgten - offiziellen - Auftakt der Gesprächsrunde laut Auskunft Herrmanns "das Festlegen der Leitlinie im Mittelpunkt gestanden". Konkret sei es um die Frage gegangen: "Wo wollen wir bis zum Jahre 2015 hin - welches Ziel wollen wir bis dahin erreicht haben?" Entscheidend sei dabei, dass die Vorschläge, welche die Bad Eilser dem Moderator später unterbreiten werden, zu diesen Leitlinien passen. Herrmann: "Sie müssen finanzierbar sein und sich in der vorgegebenen Zeit umsetzen lassen." Steht der Masterplan am Ende, ist laut ETI eine begleitende Erfolgskontrolle wichtig. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg ... Übrigens: Wie Söhlke betont, können auch Bad Eilser, die nicht zur offiziellen "Arbeitsgruppe Masterplan" gehören, jederzeit und formlos Vorschläge machen, die dann im Gremium diskutiert würden. Entsprechende schriftliche Eingaben sind bitte in der Touristinfo abzugeben. Zur Erinnerung: Die Bad Eilser Politiker hatten sich für das ETI als "Motor" des Materplans entschieden, weil das Institut bereits die vergleichende Kurortanalyse erstellt und sich dabei intensiv mit den Stärken und Schwächen der Kommune auseinandergesetzt hatte. Wie berichtet, war Bad Eilsen beim deutschlandweiten Ranking nur auf Platz 154 von 158untersuchten Orten gelandet - und von den Trieren als "strategischer Problemfall" eingestuft worden.




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