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Landkreis hat Spitzenposition bei Sportabzeichenprüfungen inne / Schulen neu motivieren

Der KSB benötigt jüngeren Prüfernachwuchs

Landkreis (sig). Im Schaumburger Land gibt es erstaunlich viele Mitbürger, die wert auf körperliche Fitness legen. Anders lässt sich die Tatsache nicht werten, dass der Kreissportbund zum fünften Mal unter den Top Zehn der 48 Kreis- und Stadtsportbünde Niedersachsens landete. Auch im zu Ende gehenden Jahr sind die Sportabzeichen-Wettbewerbe von der Volksbank in Schaumburg und von der Volksbank Hameln-Stadthagen gesponsert worden.

Datentypistin Silvia Wilharm schauenüber die Schulter (v.l.): Sp

Da alle Prüfungen innerhalb eines Kalenderjahres absolviert sein müssen, steht jetzt das Ausfüllen der Prüfkarten an, damit die Urkunden für die Auszeichnungen rechtzeitig ausgestellt werden. Hans Hartmann, der zuständige Sportabzeichenreferent des Kreissportbundes Schaumburg, hegt die Hoffnung, dass er die Ergebnisse des Vorjahres überbieten kann. Damals kam der KSB auf 4655 Einzel- und 150 Familienurkunden. Seit dem vergangenen Jahr hat der Landessportbund die gesamte Bearbeitung der Sportabzeichen abgegeben. Seitdem ist jeder KSB auch für die Datenerfassung der Prüfkarten, die Beurkundung und die Dokumentation zuständig. Bei dieser Aufgabenflut helfen Hans Hartmann die Stützpunktleiter Gerd Krimpenfort, Werner Ortmann und Wolfgang Pech sowie als Datentypistin Silvia Wilharm. Bei einer Zusammenkunft in der KSB-Geschäftsstelle in Stadthagen wurde unter anderem über den Schulwettbewerb gesprochen, der von den Volksbanken und außerdem von der Barmer Ersatzkrankenkasse gefördert wird. Trotz abnehmender Schülerzahlen möchte Hans Hartmann auch in diesem Bereich wieder von einer positiven Entwicklung berichten. Mit der Möglichkeit, die erforderlichen Disziplinen nicht bis zum Ende eines Schuljahres, sondern des jeweiligen Kalenderjahres ablegen zu können, lässt sich dieses Vorhaben sicherlich besser realisieren. Die Schulen werden für die abgeleisteten Abzeichenprüfungen durch einen Zuschuss belohnt. Ein Thema bei der Besprechung war die Frage, ob Menschen mit Koronarerkrankungen die Chance haben, Prüfungen für das Sportabzeichen abzulegen. Hans Hartmann unterstrich, dass mit ärztlicher Bescheinigung auch das durchaus möglich ist. Der KSB-Referent schnitt ein weiteres Anliegen an, das ihm wichtig ist: "Wir brauchen Prüfernachwuchs; unser Altersdurchschnitt liegt über 60 Jahre." Einer seiner Vorschläge lautet: Bei der Ausbildung der Übungsleiter sollte es einen Block geben, der die Lehrgangsteilnehmer auch auf diese Aufgabe vorbereitet. Sie könnten dann eine entsprechende Lizenz erhalten. Damit gäbe es dann in den heimischen Sportvereinen geeigneten jüngeren Nachwuchs für das Abnehmen der Sportabzeichenprüfungen. Das ist zweifellos ein nachdenkenswerter Vorschlag, mit dem sich die zuständigen Gremien des KSB befassen sollten.

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