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Tradition und Moderne gehen in Löwensen Hand in Hand

Der Kracher unter den Schützenfesten

LÖWENSEN. Über das Pfingstwochenende schaffte es der Löwenser Schützenverein erneut, ein Schützenfest auszurichten, das noch lange im Gedächtnis der Teilnehmer bleiben wird.

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Autor

Rudi Rudolph Reporter

Denn mit seinem jungen Hofstaat gelang es König Stefan Stuckenberg, den ganzen Schützenverein in die Feierlichkeiten einzubeziehen. Auch die älteren Schützen fanden eine traditionelle Heimat und die jungen Vereinsmitglieder eine adäquate Feierplattform.

Hier gingen Tradition und Moderne Hand in Hand, der Vorstand um Präsident Willi Stuckenberg führte mit lockerer Attitüde, und die drei Tage standen unter einem rundum guten Stern. Schon der Samstagabend verlief unkonventionell, wurde Jugendkönig Dominik Green nach seiner Proklamation von seinem Jungvolk auf einem als Thron fungierenden Klappstuhl bis auf die Theke getragen und gründlich gefeiert.

Die anschließende Proklamation des Königs und des Hofstaats war sehenswert. Hatte Präsident Willi Stuckenberg bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal selbst die Mitglieder gewusst, lüftete der neue König Stefan Stuckenberg nach und nach das Geheimnis, indem er seine Königsgesellschaft, clever inszeniert, nacheinander einmarschieren ließ. Erst jetzt erfuhren die Löwenser, wer sie nun für zwei Jahre regieren wird. Als Königin hatte er sich Svenja Säumenicht auserkoren, seine Hofdamen sind Mareike Bitterling und Ana-Lena Kücking. Adjutant ist Heiko Stuckenberg. Weitere Mitglieder sind Ralf Brandwein, Benjamin Groß, Robert Elst, Felix Hildebrandt, André Köller, Florian Nimz, Bastian Bitterling und Michael Schirmer. Nach der Vorstellung feierten die Schützen mit der Partyband „The Moonlights“ bis tief in die Nacht. Trotzdem waren alle am Sonntag wieder fit für den großen Rundmarsch durch das Dorf mit den beteiligten Kapellen, den befreundeten Schützenvereinen und allen Löwenser Vereinen. Blasmusik zünftig gespielt beim bayerischen Abend war ein absoluter Kracher. Drängten sich doch vor und im Festzelt weit mehr als 1200 Gäste, viele in Dirndl oder Lederhosen gekleidet, Hax’n, Kraut und Leberkäs wurden verzehrt und besonders fetzig wurde es durch die Musik der Bayernband „Klostergold“. Zahlreiche junge Menschen stiegen auf Bänke und Tische, Hits vom Ballermann brachten die Löwenser zum Mitsingen, Klatschen und Tanzen.

Präsident Willi Stuckenberg (rechts) proklamiert den neuen Schützenkönig Löwensens, Stefan Stuckenberg. FOTO: AR

Trotzdem schafften es die meisten, am Pfingstmontag wieder zum Katerfrühstück zu erscheinen. Die Reden wurden kaum wahrgenommen, schwatzten die Besucher doch einfach miteinander drauflos, dann legte der Hagener Musikzug los. Dirigent Jan-Philipp Schmidt heizte die Stimmung an, und wieder stand alles auf den Bänken, sang die, wie Jürgen Bitterling sie nannte, Löwenser Nationalhymne „Aus Böhmen kommt die Musik“, und das Bier floss in Strömen.

Auch die befreundeten Vereine aus Neersen, Pyrmont, Holzhausen und Hagen mussten neidlos anerkennen: Das Löwenser Schützenfest ist einfach der große Festkracher unter allen Schützenvereinen in Pyrmont und Umgebung.




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