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Das Taj Mahal steht auf einer riesigen Marmorplattform

Der indische Wunderbau

Delhi / Uttar Pradesh. Helga Wirtz war schon oft unterwegs. „Shanghai hat mir besonders gefallen“, sagt sie und freut sich immer wieder, Leverkusen für ein paar schöne Wochen Urlaub zu verlassen. Dennoch: Es gibt da eine Steigerung, ein Reiseziel, das sie noch schöner findet als Shanghai, das sich festgebrannt hat in ihrem Gedächtnis. „Indien ist atemberaubend! Das Taj Mahal kann man ja mit Worten kaum beschreiben“, blättert Helga Wirtz in ihren Erinnerungen. Taj Mahal heißt so viel wie „Krone des Ortes“ – und das passt so vortrefflich zu diesem sagenhaft schönen Mausoleum. Kein Wunder, dass viele Reisende vor dem Anblick der weißen Grabmoschee die Worte nicht finden.

Autor:

Jean LeGrand

58 Meter hoch, 56 Meter breit. Das sind nur Fakten, nichts weiter. Größenangaben eines Bauwerks, dessen ideologische und religiöse Bedeutung viel größer ist. Das Taj Mahal ist nicht in Metern zu messen, sondern vielmehr das Maß aller Dinge für viele Inder. Es steht im Bundesstaat Uttar Pradesh. Das Verblüffende ist sein Fundament: Diese Krone des Ortes macht ihrer Bedeutung alle Ehre, weil sie auf einer 100 x 100 Meter großen Marmorplattform thront! Vor diesem Hintergrund ist die nur 17 Jahre andauernde Bauzeit fast schon ein Klacks. 1631 begannen die Bauarbeiten, 1648 wurden sie beendet. Und es hält sich hartnäckig die Legende, dass nach Vollendung allen Handwerkern eine Hand abgehackt wurde und die Architekten hingerichtet worden sein sollen, auf dass solch ein Bauwerk von einem anderen Herrscher nicht ein zweites Mal gebaut werde. „Wenn man dann durch den großen Garten geht, wo Tausende Blumen blühen und Wasser so friedlich plätschert, dann mag man so eine schlimme Sache nicht glauben“, sagt Helga Wirtz. Und man gehe lange, man könne gewissermaßen eine kleine Ewigkeit in diesem Garten verbringen, denn er sei 18 Hektar groß.

Ja, das Taj Mahal ist eine Krone, nicht allein für den tiefen Glauben der Inder, sondern sogar für das ganze Land. Denn es ist der Höhepunkt einer Reise, die so viele unterschiedliche Erfahrungen und Eindrücke hinterlässt. Über den Dächern der Millionenstadt Delhi wölbt sich ein azurblauer Himmel, und durch die Straßen der orientalischen Viertel duftet es nach Gewürzen. Stimmengewirr mischt sich mit den farbenfrohen Beinkleidern der Inder, und von irgendwoher dringt Musik aus einer Gasse. Das hier ist nicht die Traumwelt der indischen Kinomacht Bollywood, das ist real und erlebbar und beschränkt sich nicht auf Delhi, sondern auch auf andere Orte und Städte dieses riesigen Landes, das mit über 1,2 Milliarden Menschen hinter China das zweitgrößte der Welt ist, wenn es um die Einwohnerzahl geht. Im Norden der Himalaya, im Süden der indische Ozean – und dazwischen ein kunterbuntes Leben in einem kontrastreichen Land. Wenn’s die Zeit zulässt, will Helga Wirtz wieder einmal nach Indien reisen, Asien erleben, den Palast Lal Qila besuchen und die Magie des Taj Mahaj in sich aufnehmen. Vielleicht ja schon im nächsten Jahr.

Eine Leserreise von Dewezet und Pyrmonter Nachrichten führt vom 1. bis 9. März nächsten Jahres nach Indien. „1000 und eine Pracht“ lautet das Reisemotto. Das Taj Mahal ist ebenso Ziel wie das Observatorium Jantar Mantar und die Stadt Delhi. Im Reisepreis von 1569 Euro pro Person im Doppelzimmer enthaltene Leistungen sind zum Beispiel alle Flüge, Taxi- und Busservice, Unterbringung im 4- bis 5-Sterne-Hotel mit Halbpension sowie deutschsprachige Reiseführung.

Buchungen und Informationen in den Geschäftsstellen von Dewezet (Osterstraße Hameln) und Pyrmonter Nachrichten (Rathausplatz) sowie unter 0 51 51 / 200 555.




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