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Gundula Piehl tritt die Nachfolge von Kurt Nix an

Der Imkerverein ist gerettet

Gelldorf (sig). Sie bringt Schwung und neues Leben in die Gemeinschaft der Obernkirchener Imker: Gemeint ist die Diplom-Ingenieurin Gundula Piehl, eine Landschaftsarchitektin, die ihren Wohnsitz in die Bergstadt verlegt hat und die Bienenzucht nur als Hobby betreibt. Am Donnerstagabendübernahm sie bei einer Zusammenkunft im Hofcafé Eggelmann den Vorsitz des heimischen Imkervereins.

Gundula Piehl

Ihr Vorbild war Ewald Homburg aus Haste, der sich sehr für die Förderung des Imkernachwuchses eingesetzt hat und der nicht nur seine Honigbienen liebt, sondern auch Hummeln, Wildbienen, Wespen und die Natur als Ganzes. Er hatte sie bestärkt, den Vorsitz in Obernkirchen zu übernehmen, um die Auflösung dieses Vereins zu verhindern. Die drohte, weil der langjährige Vorsitzende Kurt Nix aus Altersgründennicht mehr zur Wiederwahl antrat. Er konnte aus gesundheitlichen Gründen nicht zu seiner Verabschiedung kommen. Die 47-jährige Neu-Obernkirchenerin ist keine Unbekannte im Schaumburger Land. Sie ist beim Landkreis ehrenamtlich tätig als Wespenberaterin und arbeitet außerdem beim Naturschutzbund mit. Nach ihrer einstimmigen Wahl formulierte sie ihre Ziele so: "Ich möchte das Alte, Bewährte weiterführen und das Neue nicht scheuen." Danach wurde sie konkret. Sie will das Vereinsleben aktivieren durch Vorträge, Erfahrungsaustausch und Ausflüge. Ganz wichtig ist für sie die Förderung des Imkernachwuchses. Das sei schon deshalb notwendig, weil die Honigbienen eine ganz wichtige Rolle spielen beim Bestäuben von Kulturpflanzen wie Raps und Obstbäume. Auf das Jahresprogramm und die Verdienste des ausgeschiedenen früheren Vorsitzenden Kurt Nix geht unsere Zeitung noch gesondert ein.

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