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Renaturierung des Wasserlaufes wird zwischen Hamelspringe und Rahlmühle fortgesetzt

Der Hamel wird das Bett gemacht

Bad Münder (gho). Die Hamel-Renaturierung wird fortgesetzt: Jens Becker vom Nabu-Vorstand der Gruppe Sünteltal erklärte seinen Kollegen jetzt die geplante Fortsetzung des Modellprojekts Hamel zwischen Hamelspringe und der Rahlmühle. Es handelt sich hierbei um das bisher größte Vorhaben zur Renaturierung dieses Fließgewässers mit überregionaler Bedeutung.

Nabu-Vorstandsmitglied Jens Becker zeigt: Schnurgerade und ohne

Nachdem vor fünf Jahren bereits im Bereich Wallstraße/Süntelstraße dem Bach ein neues, strukturreiches Bett gemacht worden war, wurden im Jahr darauf am Osterberg viele Tonnen Kies und Wackersteine von Anglern und Nabu-Helfern in den Bach gebracht, um Laichplätze zu schaffen. Jetzt sollen im Mai die Bagger anrücken, um auf einer Länge von 700 Meter im Bereich Rahlmühle das Projekt fortzusetzen.

Jens Becker freut sich insbesondere darüber, dass von der Stadt ausreichend eigene und erworbene Flächen für die mäanderartige Gestaltung des Bachlaufs zu Verfügung gestellt werden können: „Das Gewässer wird sich hier in seinem ehemaligen alten Bett in eigendynamischer Entwicklung entfalten können, mit Büschen und Bäumen nach und nach zu einem ökologischen Schmuckstück werden. Wir vom Nabu werden uns auf jeden Fall an den Arbeiten zur Gewässerrandbepflanzung beteiligen.“

Gegenwärtig schnurgerade und in einem naturfernen Zustand ohne Gehölzsaum läuft derzeitig noch der Bach parallel zur Kreisstraße dicht hinter den Leitplanken – „alles andere als eine Augenweide“. Der ehemalige Mühlschuss werde bei der Baumaßnahme ebenfalls für die Fischwelt passierbar gemacht.

Harald Meyer-Achilles von der Stadtverwaltung schätzt die Baukosten dieses Abschnittes des Pilotprojekts Hamel auf 90 000 Euro, die überwiegend aus einem EU-Landwirtschaftsfonds zur Förderung des ländlichen Raums finanziert würden.

Der Wasserunterhaltungsverband Ilse-Hamel sei selbstverständlich in die Maßnahme mit eingebunden, ergänzte Meyer-Achilles. Die Mittel stünden also bereit, und die Ausschreibung in beschränkter Form sei auf den Weg gebracht.



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