×
Eines der zuverlässigsten Fahrzeuge weltweit stellt Subaru auf neue Räder

Der Forester mag’s querfeldein

Autor:

Henner-E. Kerl

Sie sind Geländewagen der neuen Generation, doch wem ist ein Opel Mokka, VW Touareg, BMW X1 oder Porsche Cayenne nicht schade genug für Fahrten abseits befestigter Straßen? Da macht der neue Subaru Forester gewiss eine Ausnahme. Auch wenn der Offroader in der vierten Generation äußerlich in puncto Design und Maße sich der immer größer werdenden SUV-Konkurrenz angepasst hat, wird bei ihm weiter auf Geländetauglichkeit gesetzt. Was eigentlich allzu logisch ist. Denn Subaru ist weltweit die Nummer eins unter den Allrad-Pkw-Herstellern, und der Forester galt schon immer als das Auto für Jäger, Förster und Landwirte.

Mit dem Ende März zu Preisen ab 28 900 Euro zu den Händlern kommenden neuen Forester geht der japanische Hersteller allerdings Kompromisse ein und präsentiert ein Auto, das nicht mehr der rustikale Geländekombi ist, sondern sich immer mehr dem Trend zur „hochbeinigen“ gut ausgestatteten Limousine anpasst. Doch Subarus Spagat zwischen Offroader und Familienauto darf als gelungen betrachtet werden, auch wenn an technischen Extras und hochwertigen Materialien im Innenraum gespart wird. So hat er zwar sieben Airbags, ESP, Bergan- und -abfahrhilfe sowie Tempomat an Bord, aber bei Mitbewerbern übliche Assistenten für Spurwechsel und Abstandskontrolle beispielsweise fehlen.

Keine Defizite hat der wuchtige Japaner dagegen beim Platzangebot. In Länge (jetzt 4,59 Meter) und Breite (1,79 Meter) hat er leicht zugenommen, das Kofferraumvolumen wuchs auf 505 Liter (bei umgeklappten Rücksitzen 1577 Liter), und der große Radstand (2,64 Meter) sorgt für enorm viel Beinfreiheit auf allen fünf Plätzen. Mit diesen Werten ist der Forester durchaus konkurrenzfähig. Das trifft gewiss auch auf die Technik zu. Zu den bisherigen Boxer-Motoren, dem 147-PS-Basis-Diesel und dem drei PS stärkeren Benziner gesellt sich nun erstmals ein 240 PS leistender Twin-Scroll-Turbo-Direkteinspritzer mit einem maximalen Drehmoment von 350 Nm. Sein Verbrauch liegt im Schnitt laut Werksangaben bei nur 8,5 Litern. Keine Überraschung: Mit diesem Kraftwerk unter der Haube den Forester zu fahren, macht richtig Spaß, auch weil für ihn das Fahrwerk speziell abgestimmt worden ist. Für die Kraftübertragung wurde ein neues stufenloses CVT-Getriebe Lineartronic entwickelt, das sich auf Wunsch über Paddel am Lenkrad manuell betätigen lässt. Sechs oder acht fest programmierte Übersetzungsstufen stehen dabei zur Wahl. Mit dem 240-PS-Aggregat gibt sich der Neue zudem recht sportlich: Höchstgeschwindigkeit 221 km/h, Spurt von 0 auf 100 in 7,2 Sekunden. Die Power des Turbo kommt freilich ebenso markant im Gelände zum Tragen. In Kombination mit dem Fahrstabilitätsprogramms X-Mode zeigt der Forester gewohnte Stärken: Gute Traktion an allen Rädern, und die Bergan- und -abfahrhilfe erleichtern das Meistern von steilen Geländepassagen.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt