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Nachbau des Hubschraubermuseums Schmuckstück auf der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung in Berlin

Der Cornu-Hubschrauber geht auf Reisen - per Lkw

Bückeburg. Pünktlich vor Beginn der Internationalen Luft- und Raumfahrt-Ausstellung ILA in Berlin, die noch bis zum bis 1. Juni geht, hob der Nachbau des ersten frei geflogenen Hubschraubers der Welt ab, um sich in der Halle 1 (Heli-Center) den Besuchern zu präsentieren.

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Durch die Giebelscheibe des Hubschraubermuseums wurde er auf einen Lkw verladen, um sich im Mittelpunkt eines Gemeinschaftsstandes des Hubschraubermuseums mit den Heeresfliegern und mit vier an der Pilotenausbildung beteiligten Firmen den fachkundigen Besuchern zu stellen. Paul Cornu war Fahrradmechaniker, er hatte vor 100 Jahren seinen Helikopter selbstverständlich selbst konstruiert und einen der neuen 24 PS starken Antoinette-Kolbenmotoren eingebaut. Dieser Motor erzeugte ausreichend Leistung für die beiden Rotoren, um das "fliegende Fahrrad" am 13. November 1907 für zirka 20 Sekunden in rund dreißig Zentimeter Höhe zu heben. Die ILA Berlin Air Show zählt mit mehr als 1000 Ausstellern aus über 40 Ländern, mehr als 115 000 Fachbesuchern und 250 000 Besuchern insgesamt zu den weltweit größten Luftfahrt-Messen. Nach der ILA kommt der "Cornu" wieder ins Hubschraubermuseum zurück und wird voraussichtlich am Freitag, 11. Juli, bei einer Aufzeichnung der Aktuellen Schaubude des NDR auf dem Marktplatz in Bückeburg als Hintergrundkulisse zu sehen sein.

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