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Elsholtzia statt Eschscholtzia

Der Chinesische Gewürzstrauch

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Autor:

Saskia Gamander

Der späte Flor ist dennoch nicht selbstverständlich, weil der goldene Oktober vor allem für Laubfärbung und Erntesegen steht. Umso erstaunlicher, dass es gerade dann die sogenannten Exoten sind, die für Überraschungen sorgen. Ein schönes Beispiel dafür ist der Chinesische Gewürzstrauch. Seine lilafarbenen Blütenrispen erinnern entfernt an die der Prachtscharte, doch dies hier ist keine Staude: Es handelt sich in der Tat um ein winterfestes kleines Gehölz, dessen Blätter dazu verwendet werden, um am gedünsteten Gemüse mit Gurken oder Karotten eine Melange aus Kümmel und Minze zu zaubern. Der Chinesische Gewürzstrauch ist in Europa weitestgehend unbekannt, wird aber in Asien zum „Abrunden“ vielerlei Speisen verwendet. Etwas kurios mutet sein botanischer Name an: Elsholtzia stauntonii – es gab schon Verwechslungen mit Eschscholzia, doch mit dem Goldmohn (Eschscholtzia californica) hat er absolut nichts gemein.sas



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