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Zahlreiche Talente – doch das Hobby Malen machte ihn in Emmerthal bekannt / „Kunst trifft Chemie“

Der Begriff Kreativität ist für Norbert Feist vielseitig

Emmerthal (ag). Wenn es ums Malen geht, sollte man lieber fragen, was Norbert Feist noch nicht erfolgreich ausprobiert hat. Ob Öl, Dispersionsfarben oder Aquarell, das Ganze auf Leinwand oder Seide, gegenständlich oder abstrakt, Zeichnung oder Collage – der gelernte Schriftsetzer aus Emmern, der heute als kaufmännischer Angestellter in einem Hemminger Druckbetrieb arbeitet, hat kaum eine Stilrichtung in seinem umfangreichen Werk ausgelassen.

Emmerthal (ag). Wenn es ums Malen geht, sollte man lieber fragen, was Norbert Feist noch nicht erfolgreich ausprobiert hat. Ob Öl, Dispersionsfarben oder Aquarell, das Ganze auf Leinwand oder Seide, gegenständlich oder abstrakt, Zeichnung oder Collage – der gelernte Schriftsetzer aus Emmern, der heute als kaufmännischer Angestellter in einem Hemminger Druckbetrieb arbeitet, hat kaum eine Stilrichtung in seinem umfangreichen Werk ausgelassen. Am Samstag hatte nun Jürgen Lohmann, der Chef der Emmerthaler Lohmann-Gruppe, unter dem Motto „Kunst trifft Chemie“ eine Reihe von Gästen eingeladen, im Rahmen einer Vernissage eine Auswahl der zahlreichen Arbeiten von Norbert Feist zu besichtigen, die schon seit einigen Wochen in den Sozialräumen der Chemischen Fabrik Dr. Paul Lohmann in Emmerthal hängen.

Malen ist das Hobby, das Norbert Feist in Emmerthal bekannt gemacht hat. Entwirft er doch alljährlich das Motiv für die Kacheln, die die Teilnehmer des Silvesterlaufs der TSG bekommen, ist außerdem der Designer des Logos der Rockgruppe „Emma Valley“ und gestaltet jedes Jahr zur Weihnachtszeit die Kulissen für das „Emmerthaler Elterntheater“. Doch der 56-Jährige hat noch weitere künstlerische Talente. Seit 40 Jahren spielt der bekennende Hardrock-Fan Flügelhorn im Posaunenchor Ohsen, hat eine Zeit lang neben der Malerei Keramikskulpturen geschaffen und kocht für sein Leben gern, was für ihn ebenfalls leidenschaftliche Kreativität ist.

„Mein erstes Ölgemälde habe ich mit sechs Jahren gemalt“, erzählt der Vater zweier erwachsener Kinder. „Zum Malen brauche ich Ruhe und Platz. Dazu wird der Hobbyraum im Keller freigeräumt, mit Planen ausgelegt, und dann geht es los. Manchmal entstehen in einer kreativen Phase zwei bis drei Bilder in einer Woche.“ Seine Werke passen schon längst nicht mehr alle in das Wohnhaus in Emmern. „Viele Bilder hängen auch in der Firma, in der ich arbeite.“ Und so manches, was in dem Album „Werkschau“ als Foto verewigt ist, hat bei Ausstellungen, unter anderem in Hannover, Liebhaber gefunden. „Im Emmerthaler Rathaus hängt auch ein Bild.“ Dort hatte Feist bereits 1991 eine Ausstellung. Bei Dr. Paul Lohmann zeigte er nun Bilder der letzten Jahre in Acryl, Mischtechnik und Öl.




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