weather-image
22°
"Rintelner Apfeltage": Von 20. bis 26. Oktober rund 200 Apfelsorten in der Sparkasse / Bauernmarkt mit vielen Ständen

Der Apfel - Mittelpunkt von Ausstellung und Bauernmarkt

Rinteln (rd). Die "Rintelner Apfeltage" am kommenden Wochenende stehen auch im Mittelpunkt des dritten Rintelner Bauernmarktes. Marktplatz und Fußgängerzone werden zu einem Schauplatz für Wissenswertes zum Thema Apfel - mit Apfelbestimmung, Saftpressen und natürlich auch einer Direktvermarktung von erntefrischem Obst aus dem Weserbergland.

Der Bielefelder Pomologe Hans-Joachim Bannier baute gestern in d

Im Foyer der Sparkasse Schaumburg in der Klosterstraße findet dazu vom 20. bis 26. Oktober eine Apfelsortenausstellung des Bielefelder Pomologen Hans-Joachim Bannier statt. Rund 200 Apfelsorten werden vorgestellt. An beiden Markttagen von 14 bis 16 Uhr können Besucher auf dem Marktplatz für 1,50 Euro von Hans-Joachim Bannier Äpfel aus ihrem Garten bestimmen lassen. Dazu müssen fünf typische, sonnengereifte Äpfel einer Sorte mit Stiel mitgebracht werden. Unreife Äpfel von der Schattenseite eines Baumes und ohne ausgeprägte Färbung sind eher schlecht bestimmbar. Hilfreich ist auch ein frisches Blatt oder ein Foto des Baumes mit Fruchtbehang. Weitere Attraktionen auf dem Bauernmarkt: Die Auszubildenden der Firma Wesergold pressen mit einer Handpresse frischen Apfelsaft. Bei den Landfrauen gibt es Apfelringe in Salbeiteig mit Sahne und Preiselbeeren. Der Spirituosenhersteller "Schwarze& Schlichte" präsentiert seine breite Produktpalette - auch Spezialitäten von Äpfeln in höchster Veredelung. Die Ackerbürger backen im Holzbackofen Apfelkuchen. Erstmals auf dem Bauernmarkt vertreten ist der Rintelner Gartenbauverein, unterstützt durch den Kreisverband. Hier erhalten Gartenfreunde nützliche Informationen. In Direktvermarktung bieten verschiedene Hofläden unter anderem Wurst nach Hausmacher Art und andere Spezialitäten an. Die Waldimkerei "Bienenmax" präsentiert ihr Produktsortiment. Der Naturschutzbund Rinteln wird am Sonnabend Besucher des Apfelmarktes kulinarisch und sachkundigüber die Wichtigkeit unseres landschaftskulturellen Erbes, nämlich der Streuobstwiese informieren als ein Modellprojekt, das beweist, wie man landwirtschaftliche Bewirtschaftung und Naturschutz durchaus miteinander vereinbaren kann. Die Naturschützer bewirtschaften eine Streuobstwiese in Hohenrode, langjährig gepflegt durch Roland Walter. Darüber hinaus bietet die Nabu-Gruppe Rinteln Kulinarisches an: Apfelkuchen und Apfelsaft werden angeboten - natürlich aus Streuobst - damit sich auch der Gaumen von der eigentlichen Qualität extensiv erwirtschafteter Äpfel überzeugen kann. "Wir möchten auch Gartenbesitzer für alte Obstsorten begeistern, es muss nicht immer die große Streuobstwiese sein. Vielmehr wäre getan, wenn jeder Gärtner über die Anpflanzung alter Obstbaumsorten nachdenken würde", betont Nabu-Vorsitzender Nick Büscher. Er weist darauf hin, dass auf dem Markt die Möglichkeit besteht, alte Korken und Mobiltelefone abzugeben. Diese Sammelaktionen laufen nach wie vor.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare