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Den Kunden abholen

Werbegemeinschaft „W.I.R.“ setzt auf Kommunikation

Das A und O im lokalen Handel ist die Kommunikation: Davon ist Wilko Struckmann, Vorsitzender des Springer Werbe- und Informations-Rings (W.I.R.), fest überzeugt. Denn das persönliche Gespräch mit einem Informationsaustausch unterscheide den stationären Handel grundlegend von dem digitalen Geschäft. Als Zusammenschluss ortsansässiger Kaufleute, Gewerbetreibender, Freiberufler und Handwerker aus dem gesamten Stadtgebiet hat der W.I.R. das Ziel, den Wirtschaftsstandort Springe zu fördern und attraktiver zu gestalten. Dabei unterstützt der Ring seine Mitglieder bei der Kundengewinnung und Kundenbindung.

„Wo hole ich den Kunden ab, welches Hintergrundwissen hat er?“: Diese Einschätzung sei der erste Schritt einer gelungenen Kommunikation, sagt Apotheker Struckmann. Denn es gebe jene Kunden, die gezielt in ein Fachgeschäft gehen, um sich informieren zu lassen. Andere haben sich bereits vorab mit dem gewünschten Produkt beschäftigt. Dem Händler vor Ort obliege es, den Kunden am jeweiligen (Wissens-)Standort abzuholen. Jene Menschen für den lokalen Handel zu begeistern, die beim Kaufen ausschließlich online unterwegs seien, sei gewiss schwierig, weiß der W.I.R.-Chef. Sehr wohl zu gewinnen seien aber jene, die sowohl im Internet einkaufen als auch zu den Dienstleistern vor Ort kommen und die persönliche Betreuung zu schätzen wissen.

Um auf die individuellen Bedürfnisse und Lebensgewohnheiten des Kunden einzugehen und auch auf aktuellen Kanälen mit ihm zu kommunizieren, gibt es unter www.wir-in-springe.de die Möglichkeit, alle Mitglieder mit Kontaktdaten und den aktuellen Öffnungszeiten aufzurufen. So kann der Einkaufsbummel bereits im Vorfeld geplant und stressfei durchgeführt werden. Die Bedürfnisse des Kunden zu erkennen, sei ein wichtiger Aspekt für den lokalen Handel. Man müsse nicht nur ein Produkt verkaufen, sondern Vertrauen vermitteln, meint der W.I.R.-Chef. Eine persönliche Bindung zwischen den Springer Händlern und ihren Kunden sei immens wichtig. Die Geschäfte sollten die Möglichkeit nutzen, die emotionale Komponente des Einkaufs zu vermitteln. Verkaufsoffene Sonntage ebenso wie die Springer Wirtschaftsschau seien zudem gute Gelegenheiten, auch mit potenziellen Kunden ins Gespräch zu kommen.

Dabei könne den Menschen auch die Vielfalt des heimischen Angebots deutlich vor Augen geführt werden. „Um erfolgreich zu sein und zu zeigen , was wir vor Ort haben, müssen auch wir Handeltreibende miteinander kommunizieren“, sagt Struckmann. Dass sich auch die Springer Händler untereinander austauschen müssen, sei ebenfalls ein wichtiger Baustein für die Stärke des lokalen Handels. „Es ist wertvoll, in andere Branchen hineinzuschauen und zu sehen, was dort umgesetzt wird“, ist sich Struckmann sicher. Und gemeinsam können dann die Händler vor Ort ihre Angebotsvielfalt zeigen. Umgekehrt sollten die Kunden den Geschäften vor Ort eine Chance geben, über ihre Produkte zu informieren und sie zu verkaufen. „Sonst haben wir leere Städte“, so der W.I.R.-Chef.




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