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FDP Hameln-Nord kritisiert geplante Oberstufe an der IGS – es gibt zu wenige Empfehlungen

„Den Elternwillen ernst nehmen“

Hameln. Der frühere stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Hamelner Ratsfraktion, Rüdiger Zemlin, hält eine gymnasiale Oberstufe an der IGS in Hameln für falsch. Die Politik in Hameln solle die Entscheidung kurzfristig revidieren und die IGS in Hameln nur bis Klasse 10 laufen lassen – so der Vorsitzende des FDP-Stadtverbands Hameln-Nord. „Eine gymnasiale Oberstufe ist für die wenigen Schülerinnen und Schüler, die sie besuchen wollen, nicht tragfähig.“

Die Stadt Hameln wolle für ein aufwendiges IGS-Schulzentrum in Hameln 22 Millionen Euro bei leeren Kassen investieren. Davon sei zwar ein kleinerer Teil der Kosten wegen Sanierungsarbeiten erforderlich, die Masse werde jedoch für die IGS ausgegeben, so Zemlin. Dies sei nicht sinnvoll, da für das Schuljahr 2014/15 nur 14 Schülerinnen und Schüler eine Empfehlung zur IGS-Oberstufe erhalten haben. Allein am Schiller-Gymnasium hätten 45 Eltern für ihre Kinder eine Absage erteilt werden müssen – weil dort alle Plätze belegt seien. „Wenn die Politik den Elternwillen ernst nimmt, müsse erst am Schiller-Gymnasium investiert werden“, fordert Zemlin – und zwar bevor für einen gesamten neuern Schulzweig für eine kleine Gruppe individueller Wünsche über 10 Millionen Euro ausgegeben würden. „Die IGS bis Klasse 10 war eine richtige Entscheidung, der ich als Ratsherr auch zugestimmt hatte, da hier eine beachtliche Nachfrage der Eltern vorlag.“ Die gymnasiale Oberstufe an der IGS hingegen sei „unangemessen“. Die CDU, die die Mehrheit im Rat mit den Grünen stellt, sei aufgefordert, hier sofort eine Wende in der Schulpolitik durchzuführen. Die hohe Verschuldung unserer Stadt lasse es nicht zu, ein Millionen-Geschenk auf Pump den Grünen Schulpolitikern zukommen zu lassen.red

Braucht die IGS eine gymnasiale Oberstufe? Laut FDP-Stadtverband wäre diese „nicht tragfähig“.

Dana




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