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Dem wilden Parken ein Ende setzen

Bad Münder. Zwölf Parkplätze, zwei Jahre Kampf – und endlich ist ein Ende in Sicht: Die Feuerwehr soll noch in diesem Jahr am Gerätehaus Lange Straße mehr Platz für die Privatfahrzeuge ihrer Einsatzkräfte bekommen. Dafür entfallen öffentliche Stellflächen. Den jetzt von der Stadt ausgearbeiteten Kompromiss betrachten die Verantwortlichen bei der Feuerwehr allerdings mit einer Portion Skepsis.

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Im Frühjahr 2013 hatte Ortsbrandmeister Uwe Behrendt das Thema auf den Tisch gebracht: Die Unfallkasse als Versicherer verlangt demnach für das Feuerwehrhaus an der Langen Straße rechnerisch gut 40 Parkplätze. Diesen Wert verfehle man jedoch „um Längen“.

Die SPD griff das Thema auf, brachte es im Mai 2014 als Antrag auf den Weg durch die politischen Gremien. Und dort soll es jetzt endlich einen Abschluss finden: Bauausschuss (heute Abend), Ortsrat (25. Februar) und schließlich Verwaltungsausschuss sollen nach Vorstellung von Bürgermeister Hartmut Büttner folgenden Kompromiss beschließen: Die Feuerwehr bekommt ihre zwölf Stellplätze – allerdings nicht genau dort, wo sie sie gerne gehabt hätte.

Denn für die Stadt stehen hier zwei berechtigte Wünsche im Konflikt: der von Innenstadt-Geschäftsleuten und deren Kunden nach öffentlichen, nahen Parkflächen – und der der Allgemeinheit nach Sicherstellung des Brandschutzes. Denn der jetzige Zustand, macht die Stadt deutlich, sei untragbar: Weil Parkplätze fehlen, müssen die Kameraden im Notfall auf „zufällig freien“ Flächen oder gar „wild“ auf Gehwegen parken. „Dringenden Handlungsbedarf“ sieht man daher im Rathaus.

Um nun beide Interessen unter einen Hut zu bringen, hat die Stadt verschiedene Varianten geprüft und bewertet. Bislang befinden sich auf dem 1750 Quadratmeter großen Gelände insgesamt 50 Stellflächen. Die Lösung soll eine Zweiteilung der Feuerwehr-Parkplätze sein: Sechs Flächen sollen an der hinteren Zufahrt zum Feuerwehrhaus entstehen. Weitere mit Schranke abgetrennte Plätze will die Stadt hinten auf dem Parkplatz schaffen. Dort sind momentan Dauerstellflächen ohne Zeitbegrenzung angesiedelt. Diese Variante werde von der Feuerwehr „nicht als Optimallösung angesehen“, aber mitgetragen, heißt es bei der Stadt.zett



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