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Eschen in der Süntelstraße gefällt / Pilzbefall gefährdet die Sicherheit

Dem Baumsterben zuvorgekommen

Bad Münder. Die mächtigen Greifarme eines Spezialbaggers umfassen die letzte der sechs Eschen, die im unteren Teil der Süntelstraße gefällt werden soll. Dann, etwa zehn Meter unterhalb der Baumkrone, kommt der Fällkopf zum Einsatz. Wie mit einer überdimensionalen Rosenschere wird der Stamm von fast einem halben Meter Durchmesser wie ein Streichholz abgetrennt und am Rand der Straße abgelegt.

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Sofort kommt ein Mitarbeiter der Schaumburger Spezialfirma und trennt mit der Motorsäge Äste ab und zerteilt den Stamm. Ein Schredder nimmt die Stücke auf, und auf der anderen Seite werden die Häcksel in einen Container geblasen und später zu Brennstoffen verpresst.

In nur vier Stunden sind die erkrankten Eschen zwischen Wallstraße und Kreuzung Melkerweg verschwunden. Dadurch reduzierte sich auch die Zeit, in der die Vollsperrung dieses Straßenabschnittes erfolgen musste.

Die Eschen waren von einem gefürchteten und sich ausbreitenden Pilz befallen, der die Baumsubstanz massiv angreift und zum Absterben bringt. Dann droht ein Abknicken von großen Ästen und dadurch eine Gefährdung des Straßenverkehrs. Daher entschied sich der Bauhof zu dieser Maßnahme. Aber bereits im kommenden Frühjahr sollen neue Bäume gepflanzt werden.oe

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Wegen der Fällarbeiten war die Süntelstraße am Samstag bis zum Nachmittag voll gesperrt.oe

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