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Ausschuss: 1000 Euro bereitstellen

Deistertag 2009: Ohne Shuttle geht es nicht

Rodenberg (bab). Die Samtgemeinde will sich wieder am Deistertag beteiligen. Der Ausschuss für Wirtschaft und Fremdenverkehr hat empfohlen, 1000 Euro für das Programm am 6. April 2009 vorzusehen. Das Geld wird vorwiegend für den Shuttle und die Werbung benötigt.

Die Teilnahme am Deistertag 2008 wird als Erfolg gewertet. Der Arbeitskreis Tourismus habe in kurzer Zeit Veranstaltungen auf die Beine gestellt, sagte Sandra Babin bei der Sitzung des Ausschusses. Das Ereignis sei sehr gut angenommen worden. "Das einzige Defizit ist, dass wirüber keinen Bahnhof verfügen", erwähnte Babin die Probleme bei der Erreichbarkeit der Orte. Die Samtgemeinde hatte deshalb einen Shuttle von Egestorf/Barsinghausen an die hiesige Seite des Deisters und zurück organisiert. Diese Einrichtung wurde von der Samtgemeinde finanziert. "Da führt kein Weg drum herum", sagte Karsten Sucker, SPD-Ratsherr aus Lauenau. "Sonst kriegen wir die Gäste nicht über den Deister." Sucker hatte den Shuttle in diesem Jahr begleitet und berichtete von dem engen Zeitplan. Denn Ausschussvorsitzender Matthias Schellhaus (CDU) fragte, ob noch weitere Punkte angefahren werden könnten. "Zusätzliche Stationen einzurichten ist in diesem Konzept nicht möglich", so Sucker. Es sei so schon schwierig gewesen, die Besucher rechtzeitig zu den Abfahrtszeiten der Züge zu den Bahnhöfen zu bringen. Es gebeÜberlegungen, von Kriegers Rast einen Trecker-Transfer nach Rodenberg anzubieten, berichtete Babin. Man wolle dazu den Treckerclub ansprechen. Marlies Berndt-Büschen (FDP) bat darum, irgendwo einen Stopp in Rodenberg anzubieten, falls das mit dem Treckerclub nicht klappen würde. Für Heyno Garbe, Vorsitzender der Lauenauer Runde, könne die Erreichbarkeit der Schaumburger Deisteranrainer ohnehin verbessert werden, besonders am Wochenende. "Wir müssen dafür sorgen, dass Hannoveraner die Möglichkeit haben, hier am Wochenende hinzukommen." Anlass für Garbes Anregung waren das Interesse von Landkreis und der Schaumburger Landschaft, im "Felsenkeller" Werbung für ein Weserbergland-Prospekt zu akquirieren. Wenn geworben werden solle, müsse auch dafür gesorgt werden, dass die entsprechenden Sehenswürdigkeiten zu erreichen seien, meinte Garbe.




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