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"Dauerthema" Drehtüren: Bald Lösung?

Stadthagen (mw). Der Behindertenbeirat der Stadt Stadthagen hat getagt. Dessen Vorsitzender Matthias Gläser informierte darüber, dass drei Belange der Behinderten bei einer kürzlich abgehaltenen Sitzung des Planungs- und Bauausschusses der Stadt Stadthagen Gehör gefunden haben.

Die manuell zuöffnenden Drehtüren stellen für Rollstuhlfahrer ei

Eines dieser Anliegen ist die Umgestaltung des Eingangsbereiches der Stadtverwaltung. Dieser müsse behindertengerecht sein, sagt Gläser. Auch der Seniorenbeirat kämpfe seit Jahren für eine bauliche Änderung. "Es ist ein Dauerthema." Erfreulich sei nun, dass dieser Punkt als "TOP eins" von der Stadtverwaltung in die Planungsliste aufgenommen wurde und dass es seitens der zuständigen Stelle bereits einige Überlegungen hierzu gebe. "Wenn es da schon Pläne gibt, dann möchten wir die kennen", so Gläser. Denn so lange noch keine Firma beauftragt worden ist, könne der Behindertenbeirat gegebenenfalls noch Einfluss nehmen. Auch die Forderung einer behindertengerechtenöffentlichen Toilette in der Innenstadt wurde laut Gläser in die "Ergänzungsliste der Planungsvorhaben" aufgenommen. Allerdings sei dieser Wunsch "nicht so einfach zu realisieren". Zu lösen sei etwa die Gefahr möglicher Verunreinigungen und Vandalismusschäden. Seitens der Verwaltung habe man sechsstellige Investitionskosten und die Standortfrage als Hinderungsgründe angeführt. Ebenfalls auf die Ergänzungsliste gesetzt wurde die Problematik des groben Kopfsteinpflasters in der Innenstadt, wenn auch leider nicht als gravierender Punkt, so Gläser. Für Gehbehinderte, die etwa mit einem Rollstuhl oder einem Rollator unterwegs seien, stelle dieser eine zusätzliche Erschwernis der Fortbewegung dar. Hinsichtlich des Themas "Senioren-/Behindertentaxi" berichtete der Beiratsvorsitzende, dass die CDU-Kreistagsfraktion den Landrat angeschrieben habe, um zu klären, ob eine solche Einrichtung aus so genannten Regionalisierungsmitteln realisiert werden könne. Nur kurz ging Gläser auf den Kreisbehindertenrat ein: "Tote Hose, da passiert nichts." Mit der Kommunalwahl aus 2006 sei dessen Amtsperiode ausgelaufen, so dass man schon längst eine konstituierende Sitzung hätte einberufen müssen.



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