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LAN-Party mit nur 140 Teilnehmern

Datencrash und Winterwetter

Stadthagen (mw). Drei Tage lang hat sich in der Stadthäger Festhalle alles um Computerspiele gedreht - meist so genannte Ego-Shooter. Anlass ist eine LAN-Party gewesen, bei der in einem lokalen Computernetzwerk gemeinsam Wettkämpfe ausgetragen worden sind. Organisiert worden ist das Event vom vergangenen Wochenende von der in Stadthagen ansässigen Firma SNC-Systeam.

Rund 140 "Gamer" haben rund um die Uhr vor ihren Computern geses

Für bis zu 555 Teilnehmer habe man die Veranstaltung ausgearbeitet, erzählt Sven Lohmeier, Inhaber von SNC-Systeam. Vermutlich wegen der schlechten Witterungsverhältnisse seien jedoch nur rund 140 "Gamer" gekommen - insofern eine schlechte Resonanz. Die Stimmung unter den anwesenden Computerspiel-Enthusiasten sei jedoch super gewesen. Rund um die Uhr war das Team SNC-Systeam damit beschäftigt, das Event am Laufen zu halten. Schließlich ist es bei "LAN-Party-Gängern" üblich, nicht nur tagsüber zu spielen, sondern auch die Nacht zum Tag zu machen. Von Freitagabend bis zum frühen Sonntagmorgen war daher in der Festhalle durchgängig etwas los. War ein Spieler müde, konnte er sich auf der Empore für ein paar Stunden "aufs Ohr legen". Die Turniere hätten eigentlich bereits am Freitag um 23 Uhr starten sollen, berichtet Lohmeier. Die gelieferten Server bereiteten jedoch Probleme. Sieben Mitarbeiter hätten die ganze Nacht "durchgeackert", um die 20 Server wieder in Gang zu bringen. Trotz "Datencrash" habe man die Server aber noch generieren können und die Turniere mit etwas Verspätung beginnen. Für die Anhänger der Computerspiele war dies kein Problem, denn sie konnten ihrem "Netzwerk-Hobby" auch außerhalb des Turnierbetriebes nachgehen. Gibt es eine Wiederholung? "Es gibt auf jeden Fall Teil 2", verspricht Lohmeier. Dieser sei für den Spätsommer oder Herbst geplant. Seitens der Spieler habe er die Resonanz erhalten, dass sich diese - trotz der aktuell geringen Beteiligung - eine zweite Auflage wünschen. Für das Catering zeichnete das Stadthäger Restaurant "Italo" verantwortlich. Der Sicherheitsdienst wurde von der Firma "G.S.S Global Security Service" gestellt. Lobende Worte fand auch Axel Bergmann von der Stadthäger Polizei. Gemeinsam mit Vertretern des Jugendamtes habe man das Event in der Nacht zum Sonnabend für rund zweieinhalb Stunden aufgesucht, um nach dem Rechten zu schauen. Alles sei sehr zufriedenstellend gewesen. Auch zwei weitere Kontrollbesuche der Polizei am Sonnabend und Sonntag seien "völlig ohne Beanstandungen" verlaufen.



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