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Der FC Springe tritt nach zwei glatten Auftaktsiegen mit breiter Brust beim SC Rinteln an

DasÜberraschungsteam auf dem Steinanger

Bezirksliga (jö). Für den SC Rinteln war die 0:5-Niederlage in Stadthagen äußerst ernüchternd. Sie machte deutlich, dass die junge Mannschaft vor einer problematischen Saison steht.

Bedenklich waren vor allem die vielen Ballverluste im Aufbauspiel. Gegen so erfahrene Stadthäger Abwehrspieler wie Kanaa Agbetiafa und Frank Hellmig drangen die Angreifer nicht durch. "Als das 0:2 fiel, war die Sache entschieden", nahm Rintelns Trainer Thorsten Rinne wahr. "Die Köpfe gingen nach unten." Rinne nutzte die restliche Zeit, um Wiedereinsteigern wie Tomas Muzik Spielpraxis zuverschaffen. Der SC Rinteln hat am Sonntag erneut einen schweren Gegner. Der bislangüberraschend erfolgreiche FC Springe gastiert auf dem Steinanger. Die Mannschaft von Ronald Kruse befindet sich ebenfalls im Umbruch, verlor mit Oliver Geide und Michael Wehmann ihre wichtigsten Kräfte der letzten Saison. Auch der FC Springe baut gerade etliche junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs in die Mannschaft ein. Der Saisonauftakt verlief erstaunlich erfolgreich: Springe gewann zweimal mit 4:1, zunächst in Gehrden, dann zuhause gegen Aufsteiger Kirchbrak. Mehr als 200 Zuschauer erlebten zuletzt ein Springer Team, das nahtlos an den starken Saisonstart beim SV Gehrden anknüpfte. Aus einer kontrollierten Abwehr heraus mit dem überragenden Trio Julian Dettmer, Frank Lübbering und dem ehemaligen Rintelner Rik Balk wurde ein gekonntes Passspiel zelebriert, das von Mark Helbig, Maik Nozon und Martin Sperling erfolgreich aufgenommen wurde. "Für das Selbstvertrauen der Spieler ist es wichtig, dass durch den Fortgang von Michael Wehrmann andere Spieler das Tore schießen übernehmen", berichtet FC-Sprecher Manfred Haller. Auch Thorsten Rinne war dabei. Sein Urteil: "Springe gehört zu den fünf besten Mannschaften der Staffel." Nils Rinne gehört am Sonntag wieder zum Rintelner Kader. Paul Alles stieg wieder ins Training ein, sitzt zunächst noch auf der Bank. Ob der angeschlagene Christopher Möller spielen kann, steht noch nicht fest.




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