weather-image
24°

Das nächste vorentscheidende Spiel für die HF Springe

SPRINGE. Der Meisterschaftszug in der 3. Liga Nord dürfte für die Handballfreunde Springe abgefahren sein nach der Niederlage gegen Spitzenreiter HSV Hamburg am vorigen Wochenende. Um aufzusteigen bliebe eventuell noch die Chance auf die Relegation. Dafür müssen die Springer Vizemeister werden.

Auf die Defensive kommt es an: Abwehrchef Sebastian Preiß und seite Mitstreiter erwartet gegen die torhungrigen Altenholter Schwerarbeit. Foto: Bertram
jan

Autor

Jan-Erik Bertram Redakteur zur Autorenseite

Ein Sieg im Verfolgerduell am Sonnabend (19.30 Uhr) beim TSV Altenholz ist daher Pflicht.

Als Dritte liegen die Springer fünf Punkte hinter Spitzenreiter Hamburg. Den Vorsprung wird sich der HSV nicht mehr nehmen lassen. Der Tabellenzweite Altenholz liegt drei Zähler vor den HF. Das ist noch aufzuholen – aber nur bei zwei Punkten heute.

Worauf es ankommt, erklärt HF-Co-Trainer Slava Gorpishin: „Wir haben wichtige Spiele immer gewonnen, wenn die Abwehr gut stand und unser Torwart einen guten Tag hatte.“ Keeper Mustafa Wendland hatte den Springer Verantwortlichen bislang zu wenig richtig gute Tage. Deshalb verpflichteten sie vor dem Hamburg-Spiel Adam Weiner, um der Abwehr in den wichtigen Spielen – in drei Wochen empfangen die HF den Tabellenvierten Schwerin, spätestens dann steht fest, ob Springe sich noch Hoffnungen auf den Aufstieg machen kann – Sicherheit zu geben.

Das braucht aber seine Zeit, zumal Weiner einige Monate pausiert hat und kaum mit der Mannschaft trainieren kann. Und selbst ein starker Keeper „kann auch nicht alles halten. Die Abwehr muss gut stehen“, sagt Gorpishin.

Vor allem muss sie von Beginn an sattelfest sein. Gegen Hamburg fanden die HF in der Defensive erst ein Mittel, als es zu spät war. Auch im Angriff lief es erst in den letzten 20 Minuten rund. „Wenn wir an diese 20 Minuten anknüpfen, dann können wir in Altenholz gewinnen“, sagt Chef-Coach Oleg Kuleshov, der allerdings noch nicht weiß, mit welcher Mannschaft er antreten kann: „Das Spiel gegen Hamburg hat unheimlich viel Kraft gekostet, einige Spieler sind angeschlagen und einige haben mit einer Grippe zu kämpfen.“

HF-Kreisläufer Sebastian Preiß, der zu Beginn seiner Bundesliga-Karriere beim THW Kiel mit einem Zweitspielrecht auch für Altenholz aktiv war, erwartet eine schwere Aufgabe beim Vorjahresmeister, der auf den Aufstieg verzichtet hat: „Wir müssen am oberen Limit spielen, wenn wir punkten wollen“, sagt er.

Das Hinspiel gewannen die Springer mit 36:31. „Altenholz hat eine Rechnung mit uns offen“, sagt Gorpishin, „aber wir sind bereit für den Kampf.“

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare