×
Bei Kindergarten-Verpflegung ist der Bär los / Mehr Räume gefordert

Das Mittagessen schmeckt zu gut

Sülbeck (gus). Im Kindergarten Sülbeck wird es eng. Nicht nur auf dem Parkplatz, wie berichtet. Auch im Gebäude sind die Kapazitäten nahezu ausgeschöpft. Das teilte Kindergartenleiterin Birgit Tölke mit.

Zwar ist mit 64 Kindern die maximale Auslastung rein zahlenmäßig noch nicht erreicht. Bei drei Gruppen wäre rechnerisch Platz für 75 Kinder. Allerdings ist die Raumsituation wegen der Hortbetreuung angespannt. Im Prinzip steht die Gemeinde Nienstädt damit vor einem Problem. Denn ein Grund für den Raummangel ist das Mittagessen. Das wird laut Gemeindedirektor Rolf Harmening derart gut angenommen, dass die Grenzen erreicht sind. 50 Jungen und Mädchen, davon 35 aus dem Kindergarten und 15 aus der Grundschule nehmen das Verpflegungsangebot wahr. Die Schulkinder sind für die Hortgruppe der Kita angemeldet. Das Essen vom Lieferanten Medicare muss ausgesprochen lecker sein, meinte Harmening und erntete Zustimmung von den Erzieherinnen, die offenbar auch schon mal probiert haben. Gespeist wird in drei "Schichten" im Raum der Hasengruppe.Diese muss also schon mal das Feld räumen. Bei trockenem Wetter kein Problem, so Tölke. Dann geht es auf den Spielplatz. Bei Regen wird der Bewegungsraum belegt, bis es Zeit zum Abholen ist. Die zeitliche Abfolge ist noch aus anderem Grund nicht ganz unproblematisch, wie Tölke erklärte. Die Kinder, die bereits gegessen haben, benötigen eine Aufenthaltsmöglichkeit, bevor die Eltern sie abholen. Auch dies ist bei Sonnenschein leicht zu bewerkstelligen. Bei Regen muss aber wiederum der Bewegungsraum herhalten. Der Raum für die Ganztags- und Hortkinder, die Mittagsschlaf machen wollen, ist zudem etwas zu klein, sagte Tölke. Andere Zimmer sind von den Hortkindern besetzt, die Hausaufgaben machen müssen. Denn auch die Schüler werden dafür in Erst- und Zweitklässler sowie Dritt- und Viertklässler aufgeteilt. Und dann wären da noch die Ganztagskinder, die keinen Mittagsschlaf machen. Auch sie brauchen einen Raum. Wie der Raumproblematik zu begegnen ist, wurde nicht entschieden. Mit der Frage werden sich Nienstädter Politik und Verwaltung künftig beschäftigen müssen. Damit die Essensausgabe weiterhin reibungslos funktioniert, stellt die Gemeinde die bisher dort eingesetzte Ein-Euro-Kraft auch weiterhin ein. Dann aber auf 400-Euro-Basis, sagte Harmening. Laut Kita-Leitung hat die Frau bislang hervorragende Arbeit geleistet.




Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    Telefon: 05041 - 78932
    E-Mail: redaktion@ndz.de
    Anzeigen
    Telefon: 05041 - 78910
    Geschäftsanzeigen: Anzeigenberater
    Abo-Service
    Telefon: 05041 - 78921
    E-Mail: vertrieb@ndz.de
    Abo-Angebote: Aboshop

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt