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SSC Inkognito 12 Hameln e. V. erst vom Weltmeister gestoppt

Das kleine Wunder von Lengede

Hameln. Nach erfolgreichen Teilnahmen beim Eisstockschießen oder Setzbügeleisen-Eisschießen widmet sich der SSC Inkognito 12 im Sommer, neben Boule, dem alten Holzwurfspiel Kubb.

Auch in dieser noch jungen Sportart präsentiert sich der Verein erfolgreich. Nach einem 20. Platz beim Turnier in Oldendorf und Platz 4 in Esperde, geht der Trend des Kubb-Teams weiter nach oben. In Lengede fand mit den 5. Lengeder Kubb Open die größte Kubb-Geselligkeit Deutschlands statt, mit der die 2. Kubb-Niedersachsenmeisterschaft ausgerichtet wurde.

Das Team des SSC Inkognito 12 Hameln mit Steffie und Fred Hermann, Luzie Hildebrandt, Margot Tramm und Helmut Niehoff schaffte auf diesem Holtzklotzfestival ein kleines Wunder und belegte im Endklassement den 26. Platz.

Kubb ist ein Geschicklichkeitsspiel mit strategischen Elementen. In der heutigen Form ist das Spiel vor allem in Schweden und Norwegen beliebt. Die Spieler versuchen, jeweils die Holzklötze (Kubb) der Gegenpartei mit Wurfhölzern umzuwerfen. Der König, der in der Mitte des Spielfelds steht, muss zuletzt getroffen werden. Wer zuerst alle Kubbs der Gegenpartei und den König getroffen hat, gewinnt das Spiel.

Sagenhafte 106 Teams waren an den Start gegangen. Wunderbar, dass auch die amtierenden Weltmeister dabei gewesen sind. Insgesamt musste das SSC Team aus Hameln elf Spiele absolvieren. Das erste Spiel in der Vorrunde gegen Tangenstedt (Schleswig Holstein) wurde verloren. Danach gewannen die Inkognitos sämtliche Vorrundenspiele gegen Teams aus Braunschweig, Lehrte und Lengede und wurden Gruppenzweiter. Damit war die Überraschung schon perfekt und plötzlich stand das Team in der Hauptrunde. Dort traf man auf ein Lengeder Team, dass knapp bezwungen wurde. In der Runde der letzten 32 folgte dann der Knaller. Kein Geringeres als das Team der „Gipfelstürmer“ aus Berlin war nun der Gegner. Die Berliner, mehrfacher Meister und mit den Weltmeistern von 2013 Heiko Kreuzburg und Jais Lagner im Team, zeigten den Hamelner ganz klar die Grenzen. Nach nicht einmal zehn Minuten war der Spuk vorbei. Trotzdem eine tolle Erfahrung, schon deshalb, weil sich die Gipfelstürmer nach dem Spiel Zeit nahmen, Fragen zu beantworten.




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