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OB-Kandidat Ralf Wilde steht als Taxifahrer im Stau

„Das ist ja meine Baustelle“

Hameln. Als Ralf Wilde, Oberbürgermeisterkandidat der SPD, seinen ersten Fahrgast sieht, weiß er schon, wohin die Reise geht: Pastorin Friederike Grote möchte zum Münsterkirchhof gefahren werden. Bei der jüngsten Asphaltierung des Kirchhofs hatte Grote sich übergangen gefühlt – und möchte Wilde nun befragen. Warum habe man die alten Steine nicht wieder einsetzen können? Während sich Wilde noch an die Automatik-Schaltung des Wagens der Funktaxen-Zentale gewöhnen muss, gibt er erste Antworten. „30 Prozent der Steine sind kaputt.“ Deshalb hätten die Steine ohnehin nicht mehr für eine Neugestaltung gereicht. Das ganze Vorgehen, sagt Wilde, sei zu einem „Selbstläufer“ geworden – er spricht selbstkritisch von „mangelnder Sensibilität“. Für die dauerhafte Gestaltung der Straße am Münsterkirchhof wolle man dann aber bitte mit einbezogen werden, macht Grote noch einmal deutlich. Denn durch die Asphaltierung habe auch der Verkehr im Wendehammer zugenommen. Auch wenn es ihr leidtue, dass das Thema nun politisch so ausgeschlachtet wurde, gibt Grote zu. „Das muss ich schon aushalten können“, entgegnet Wilde.

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