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„Das Fest“ der TuSpo steigt zum zweiten Mal

BAD MÜNDER. Für Tuspo-Chef Dr. Helmut Burdorf steht fest: „Das Konzept ist erfolgreich.“ Zum zweiten Mal bot der mit 800 Mitgliedern und zehn Sparten größte mündersche Verein den übrigen Kernstadtvereinen am Sonntag eine kostenfreie Werbeplattform: „Das Fest“ heißt die Aktion, die im Jahnstadion stattfand.

Gut gepolstert: Ein Fußballmatch mit Hindernissen konnten die Besucher ausprobieren. Foto: Huppert

Autor

Christoph Huppert Reporter

„Nachdem der Vorschlag, die ehemaligen Zeltfestvereine in einem neuen Verein zusammenzuführen, nicht angenommen wurde, hat sich unser Fest als Selbstdarstellungschance der örtlichen Vereine bewährt“, glaubt Burdorf. Seit drei Jahren gebe es weder Zeltfest noch Umzug, bedauert er. „Dabei haben alle Vereine die gleichen Probleme: die Überalterung und das Fehlen der Mitglieder zwischen 20 und 40 Jahren.“ Burdorf weiter: „Schon ab 16 und 18 Jahren wird es ganz eng.“

Fast alle Vereine der Kernstadt nutzten die Möglichkeit, sich im Jahnstadion einen Tag lang der Öffentlichkeit zu präsentieren. Siegfried Karger und sein Team vom Golfclub etwa haben eine kleine Abschlaganlage installiert. Auf der muss die neunjährige Sophie-Jolina allerdings feststellen, wie schwer es ist, den kleinen roten Plastik-Golfball überhaupt zu treffen. Gleich nebenan beim Kampfsportclub „Red Fire“ lässt sich Rettungsassistent Mike Glockemann von der 45-jährigen Hausfrau Michaela Jochim – gut abgepolstert – ordentlich vermöbeln.

Getour-Geschäftsführer Thomas Slappa hat nebenan nicht nur wie immer viele Prospekte und Broschüren dabei, sondern motiviert Interessenten im Rahmen der Gesundheitsaktion „Bad Münder bewegt“ zum hüftschwingenden Hula Hoop, einem Vorläufer des Fitnesstrainings aus den 1960er Jahren.

Stolz posiert die neue erste Fußball-Herrenmannschaft der TuSpo vor dem Vereinsheim in den neuen Trikots: Burdorf und dessen Stellvertreter, der 53-jährige Jürgen Schendel, diskutieren Maßnahmen zur weiteren Unterstützung des münderschen Vereins: Nach dem Neustart des Herren-Fußballs in der dritten Kreisklasse soll auch der Jahn-Sportplatz bald in neuem Glanz erstrahlen. „In einem Crowdfunding-Projekt wollen wir erst einmal eine neue Flutlichtanlage aufbauen“, so Ralf Scharrenbach vom Orga-Team des Festes (wir berichteten).

Beim Aktionstag hat sich jeder Verein etwas einfallen lassen, um aktiv über seine Angebote zu informieren. „Das ist eine tolle Vielfalt. Ich wusste gar nicht, dass man in der Kernstadt so viele verschiedene Sportarten betreiben kann“, stellt eine Mutter erstaunt fest, während ihr Söhnchen immer wieder auf das große Trampolin zurennt und Luftsprünge wie die Großen machen will.

„Eine für alle nutzbringende Zusammenarbeit“, bilanziert Burdorf. Auch künftig soll „Das Fest“ alle zwei Jahre stattfinden, kündigt er an.



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