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Endlich sind die Bagger da: Stemmer Straße in Hobbensen wird für rund 400 000 Euro saniert

Das Ende der ewigen Schlaglochpiste naht

Hobbensen (mw). Auf der durch Hobbensen führenden Stemmer Straße ist seit Anfang der Woche kein Durchkommen mehr - Baustellenschilder verwehren Kraftfahrern die Durchfahrt. Nachdem die Anwohner bereits seit vielen Jahren auf den Endausbau der von Schlaglöchern und Teerflicken gesäumten Ortsdurchfahrt und einen Gehweg warten mussten, zeichnet sich nun ein Ende dieses peinlichen Zustandes ab.

Seit einigen Tagen ist eine rege Bautätigkeit in der Stemmer Straße (Landesstraße 446) in Hobbensen zu beobachten. Ein Bautrupp hat einen Teil der Asphaltdecke aufgerissen und mit der Erneuerung einer Kanalisation begonnen. Dies ist aber nur der erste Schritt einer nach Auskunft von Fritz Wehling, dem Hauptamtsleiter der Stadt Stadthagen, insgesamt rund 400 000 Euro teuren, umfangreichen Straßensanierung. Bis voraussichtlich Ende November sollen in diesem Bereich die Gas-, Wasser-, Regen- und teilweise auch Schmutzwasserleitungen saniert werden. Die Straße bekommt außerdem eine neue Fahrbahndecke, beidseits eine Gosse und - auch dies ein Novum - auf der Nordseite ein Hochbord sowie einen eineinhalb Meter breiten Gehweg. Am Ortsausgang in Richtung Levesen wird zudem eine Querungshilfe für Fußgänger eingebaut, die sich auch bremsend auf die gefahrenen Geschwindigkeiten der Autofahrer auswirken soll. Während der Tiefbauarbeiten zur Erneuerung der Ver- und Entsorgungsleitungen lässt sich eine Vollsperrung der Stemmer Straße laut Wehling nicht vermeiden. Bei den anderen Bauabschnitten würden die Behinderungen für den Straßenverkehr dadurch auf ein Mindestmaß reduziert, dass die Arbeiten immer nur auf einer Straßenhälfte ausgeführt werden. Die jeweils andere Hälfte werde dann - geregelt durch eine Baustellenampel - für den Verkehr freigegeben. Von den Gesamtkosten des Bauvorhabens entfallen rund 220 000 Euro auf die Stadt Stadthagen, den Differenzbetrag in Höhe von rund 180 000 Euro trage das Land Niedersachsen, berichtet Wehling. Mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, habe man vereinbart, dass die Stadt Stadthagen federführend die Bauaufsicht für das Projekt übernimmt. Hierbei werde auch die Straßenmeisterei Stadthagen einbezogen.




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