weather-image
13°
Gemeinde Buchholz investiert 64 500 Euro, damit im Dorfgemeinschaftshaus künftig Energie eingespart werden kann

Das Dämmen des Daches wird vorerst zurückgestellt

Buchholz (tw). Das Ingenieurbüro Wehmeyer mit Sitz in Bückeburg hat vom Gemeinderat unter Vorsitz von Bürgermeister Hartmut Krause (WiB) - einstimmig - den Auftrag erhalten, das Dorfgemeinschaftshaus energetisch sanieren zu lassen. D ie geschätzten Gesamtkosten betragen voraussichtlich etwa 64 500 Euro; davon entfallen auf die Arbeiten, die in einem ersten Schritt in Angriff genommen werden sollen, 49 000 Euro.

Aufgrund der Vielzahl der Gewerke, die auf der Baustelle koordiniert werden müssen, hatte das Rechnungsprüfungsamt des Landkreises Schaumburg darauf gedrängt, dass nicht die Gemeinde, sondern ein Ingenieurbüro die Federführung bei der Sanierung übernimmt. Das ist in der Regel bei Arbeiten der Fall, die ein Volumen von mehr als 5000 Euro haben. Laut dem jüngsten Ratsbeschluss soll sich nun Wehmeyer um die - beschränkte - Ausschreibung kümmern, die diversen Aufträge vergeben, die Bauaufsicht übernehmen und auf Fragen der Gewährleistung achten. Die zusätzlichen Planungskosten beziffert Krause mit (weiteren) 8000 bis 9000 Euro. In seiner Stellungnahme hatte das Ingenieurbüro empfohlen, die Außendämmung der Fassade, den Austausch der Fenster und die Sanierung des Balkons noch im Jahr 2008 in Angriff zu nehmen. Diplomingenieur Erik Meier: "Die anderen Arbeiten können ohne weiteres zu einem späteren Zeitpunkt ausgeführt werden." Denn: Dadurch würden die dann bereits ausgeführten Maßnahmen nicht beeinflusst. Bei den besagten "anderen Arbeiten" handelt es sich in der Hauptsache um die vom Rat gleichfalls ins Auge gefasste Dämmung der Dachschrägen respektive das Aufsetzen eines neuen Daches. Dieser Einschätzung Wehmeyers ist der Buchholzer Rat bei seiner Entscheidung gefolgt. Damit gilt: In Sachen Sanierung sollen die ersten Schritte mit dem Erneuern der Fenster und Eingangstüren im Erdgeschoss (17 500 Euro), dem Erneuern des Balkongeländers inklusive Abdichtung des Balkons (6500 Euro) und dem Dämmen der Fassade (22 500 Euro) gemacht werden. Das Dämmen des Daches wird dagegen vorerst zurückgestellt. Im Zuge des Austauschs der Fenster drängt Frank Rinne (SPD) darauf, als Erfolgskontrolle nach Abschluss der Arbeiten eine "Luftdichtigkeitsprüfung" machen zu lassen; sie soll garantieren, dass die Fenster auch dauerhaft dicht sind. Krause will diesen Wunsch dem Ingenieurbüro gegenüber ansprechen.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Kommentare