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DRK-Ortsgruppe Grupenhagen-Multhöpen und Egge besteht seit 85 Jahren

Dank an Renate Schedlitzki

Grupenhagen-Multhöpen. Im selben Jahr, in dem im Herbst die Wirtschaftskrise über die Welt hereinbrach, gründeten 19 Frauen und drei Männer aus Grupenhagen, Multhöpen und Egge am 23. Januar 1929 den Vaterländischen Frauenverein, der später im DRK-Ortsverein Grupenhagen-Multhöpen aufging.

Heute, 85 Jahre später, hat sich die Mitgliederzahl des überaus aktiven Zusammenschlusses von engagierten Bürgern aus den benachbarten Orten mehr als verfünffacht, wie die Vorsitzende Christa Grote mitteilt. Dienst am Nächsten, Rettung in der Not und kommunales Engagement, dafür stehen die drei Buchstaben DRK heute noch genauso wie damals in Grupenhagen und Multhöpen.

„Ehrenamtliches Engagement macht unsere Gesellschaft wärmer. Ich bin stolz auf alle unsere 115 Mitglieder“, sagte Christa Grote in ihrer Ansprache. Zum Jubiläum gratulierte unter anderem Klaus-Dieter Jösten, Vorstandsmitglied des 123 Ortsvereine starken DRK-Kreisverbandes Weserbergland, und nannte „die Menschen der Hilfe eine einmalige Spezies, die das auch noch kostenlos machen“.

Grupenhagens Ortsbürgermeister Friedhelm Senke bezeichnete die heimischen Rotkreuzler als Schwergewichte in beiden Dorfgemeinschaften in Sachen aktiver Freizeitgestaltung. Aerzens Pastor Thomas Mayer erinnerte in seinem Grußwort daran, dass die Gründung des Vereins zwar ohne die Kirche vollzogen worden sei, der Ortsverein aber stets eng mit der Aerzener Kirchengemeinde zusammenarbeiten würde.

„Die Probleme werden nicht weniger und das DRK ist gefragt wie nie“, war aus den zahlreichen Grußworten der örtlichen Vereinsspitzen zu entnehmen. Im Rahmen des 85-jährigen Bestehens wurde Renate Schedlitzki als Säule tätiger Hilfe mit der sozialen Medaille ausgezeichnet. „Seit 25 Jahre ist sie Mitglied, engagiert sich regelmäßig bei Sammlungen und Blutspendeterminen und bekleidet seit 20 Jahren darüber hinaus das Amt der Schatzmeisterin im DRK-Ortsverein Grupenhagen-Multhöpen“, zitiert Jösten aus der Begründung für diese besondere Auszeichnung der ehrenamtlichen Arbeit beim Roten Kreuz.

Ein besonderer Höhepunkt der Jubiläumsfeier war der Bilderrückblick auf die zahlreichen Fahrten, mit denen der reiselustige Ortsverein seinen Mitgliedern in den vergangenen Jahrzehnten Deutschland und Europa ein ganzes Stück nähergebracht hat.sbr




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