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Beratungs- und Interventionsstelle neu besetzt

Daniela Fischer verlässt die BISS

Stadthagen (sk). Daniela Fischer, die seit 2002 die Beratungs- und Interventionsstelle Stadthagen gegen häusliche Gewalt (BISS) geleitet hat, gibt ihren Posten an Gabriele Dransfeld ab und wechselt an eine Jugendhilfeeinrichtung in Bückeburg. Dort steht der Sozialpädagogin ein größeres Stundenkontingent zur Verfügung.

Gabriele Dransfeld (r.) löst Daniela Fischer in der BISS-Arbeit

Daniela Fischer hat die Beratungsarbeit seit Gründung der BISS, angesiedelt unter dem Dach der Arbeiterwohlfahrt (Awo), ausgeführt. Allerdings bewilligte das Land für die Stelle nur 13 Wochenstunden. "Zu wenig, um davon zu leben", so Awo-Geschäftsführerin Heidemarie Hanauske. Zwei Jahre hat Fischer darum zusätzlich im Projekt "Interkulturelle Kompetenz" gearbeitet. Dieses endete im März. Jetzt wechselt Fischer in die Jugendhilfeeinrichtung "Weidenkorb" in Bückeburg. Fischers Nachfolge in der BISS tritt Gabriele Dransfeld an, die bislang im Frauenhaus gearbeitet hat, ebenfalls eine Einrichtung der Awo. Dransfeld liegt außer der Beratung der Frauen in der BISS besonders die Betreuung der Kinder am Herzen, die von einer gewaltgeprägten Situation mit betroffen sind. Fischer, Hanauske und Dransfeld beklagten das schmale Stundenkontingent für die BISS-Arbeit. Möglich sei jetzt nur noch eine rechtliche Beratung.

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