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„Night Of The Proms“ lockt 9000 Konzertbesucher in die ausverkaufte TUI-Arena

Crossover als Publikumsmagnet

Autor:

Lars Andersen

Hannover. Es war einmal mehr die perfekte Verschmelzung von Pop und Klassik – von Ravels „Bolero“ oder Orff’s „Carmina Burana“, bis hin zu Rock, Disco und Pop war an diesem Abend alles dabei, was das Crossover-Herz höherschlagen ließ. Dafür sorgten unter anderem Alan Parsons, Eric Bazilian und Rob Hyman von The Hooters, Al McKay mit seiner Earth, Wind & Fire Experience, Leslie Clio, „Mr. Music“ John Miles, die Sopranistin Natalie Choquette, das Antwerp Philharmonic Orchestra mit der brasilianischen Dirigentin Alexandra Arrieche und der Chor Fine Fleur.

Eingeläutet wurden die Proms mit der kanadischen Sopranistin Natalie Choquette, die trotz ihres bandagierten Beins gleich in mehrere Rollen schlüpfte: Die mit Rotwein gegurgelte Arie „Nessun Dorma“ sowie der neapolitanische Song „O sole mio“ wurden vom Publikum genauso bejubelt, wie das spätere „Ave Maria“ von Schubert. Im zweiten Teil der Show brillierte die Opernsängerin dann im Duett mit John Miles bei „Don’t Give Up“ – im Original gesungen von Peter Gabriel und Kate Bush.

Leslie Clio aus der fünften Staffel von „Sing meinen Song“ sang zunächst ihren Goldhit „I Couldn’t Care Less“, bevor sie zusammen mit Eric Bazilian und Rob Hyman von The Hooters den Cyndi-Lauper-Song „Time After Time“ sang. Dieser Titel wurde wiederum 1984 vom Hooters-Frontmann Rob Hyman für die US-Amerikanerin geschrieben. Im nächsten Jahr feiert die Band im Rahmen einer großen Tour ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum. Mit Stücken wie „All Your Zoombies“, „One Of Us“, „500 Miles“ und „Johnny B.“ gewährte das Duo den Konzertbesuchern schon einen kleinen Einblick in die Setlist.

3 Bilder
Sound-Visionär Alan Parsons singt seinen größten Hit „Don’t Answer Me“.

In diesem Jahr steht Earth, Wind & Fire bereits 50 Jahre auf der Bühne. Nicht mehr dabei ist Gitarrist Al McKay – der in der Zeit von 1974 bis 1981 in der Disco-Soul-Truppe gespielt hatte und jetzt mit einer mehr oder weniger Cover-Formation unterwegs ist. Er schrieb zusammen mit Gründungsmitglied Maurice White auch den Chartbreaker „September“. Wer an diesem Abend letztendlich von der legendären Gruppe aber auf der Bühne stand, war egal – die Songs und der berühmte Motown-Sound stimmte und riss das Publikum zu Beifallsstürmen hin.

Mit Standing Ovations wurde Sound-Visionär Alan Parsons empfangen, der mit „Don’t Answer Me“ auch einen seiner weltweit erfolgreichsten Titel sang. Als Produzent zeichnete sich Parsons für die legendären Alben der größten Stars der Musikgeschichte verantwortlich. Dazu gehören das „Abbey Road“-Album der Beatles und „Dark Side Of The Moon“ von Pink Floyd.

Was wäre die „Night Of The Proms“ ohne den Motto-Song „Music“ von John Miles? Den spielte der Brite jedoch erst zum Ende der Show, die mit allen Beteiligten und dem Beatles-Song „All You Need Is Love“ endete.

Der Vorverkauf für die Night of the Proms am 17. Dezember 2020 hat begonnen. Karten: NDZ, 05041/78910




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