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Chronist legt Broschüre über Geschichte Hachmühlens vor

HACHMÜHLEN. Als nachträglichen Beitrag zum Jubiläum „800 Jahre Hachmühlen 1217 – 2017“ hat Dr. Gerd Kastendieck eine umfangreiche Sammlung bibliografischer Angaben über seinen Heimatort vorgelegt. Im „Schrifttum über Hachmühlen“ weist er mehrere Hundert Texte „zur Geschichte und zur Gegenwart“ des Dorfes nach.

Mit seiner neuen Broschüre möchte Dr. Gerd Kastendieck allen, die sich für die Vergangenheit von Hachmühlen interessieren, eine Grundlage für eigene Nachforschungen bieten. Foto: Honig

Autor

Gerhard Honig Reporter

In dieser mit größter Akribie ausgeführten Arbeit findet der Nutzer durch übersichtliche Gliederungen Hinweise auf alle Veröffentlichungen – wie etwa über die Vor- und Frühgeschichte ebenso wie über die Feuerwehr, die Kirche, das Dorfleben, über Gewerbe und Handel, über Landwirtschaft, die Feldmark sowie über lustige Anekdoten. Der Autor beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren mit der Vergangenheit von Hachmühlen und hat dazu bereits zahlreiche Arbeiten veröffentlicht. Gleichzeitig hat er die ihm bei seinen Recherchen bekannt gewordenen Bücher und Aufsätze anderer Verfasser gesammelt oder zumindest ihre Fundstelle notiert. Daraus ist im Laufe der Zeit ein sehr umfangreicher „Findex“ geworden, der nun die Grundlage dieses thematisch geordneten und weitgreifenden Verzeichnisses der Literatur über Hachmühlen bildet.

Mit der Broschüre möchte Kastendieck den örtlichen und überörtlichen Bibliotheken sowie allen Interessierten, die sich der Geschichte Hachmühlens widmen möchten, eine Grundlage für den Einstieg in ihre Nachforschung zur Verfügung stellen. Der passionierte Chronist hatte bereits vor 50 Jahren ein „Vorläufiges Literaturverzeichnis“ zusammengestellt, das aber nur 61 Titel umfasste und auf sechs Seiten Platz fand. Seitdem ist das Schrifttum aber immer zahlreicher und unübersichtlicher geworden, sodass er sich zu dieser aufwendigen Arbeit entschloss.

Bereits anlässlich der 777-Jahr-Feier Hachmühlens hatte Kastendieck eine Schrift mit dem Titel „Schreib alles auf...“ herausgegeben und damit seine Mitbürger aufgefordert, wichtige Ereignisse vor dem Vergessen zu bewahren. Das vorliegende „Schrifttum über Hachmühlen“ kann als ein hervorragendes Werkzeug dafür dienlich sein.



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