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HS Bückeburg gewinnt in Bad Nenndorf 30:25 / HSB-Torfrau mit glänzender Leistung

Christina Krüger entnervt die VfL-Angreiferinnen

Handball (hga). Im Schaumburger Derby in der Frauen-Landesliga setzte sich die HS Bückeburg 04 mit 30:25 (13:10) beim VfL Bad Nenndorf durch.

Ina Schewtschenko war nicht zu bremsen und erzielte für die HS B

Das Spiel begann mit Verspätung, da sich HSB-Torfrau Angela Seifert beim Warmmachen eine stark blutende Platzwunde zuzog und ein Krankenwagen gerufen werden musste. "Wir bedanken uns beim VfL und beim Hallenwart, sie haben sich sehr um unsere Spielerin bemüht", richtete HSB-Coach Manfred Berndt eine Dankadresse an die Gastgeber. Für Seifert stand Christina Krüger im Tor. Und Krüger machte ihre Sache so gut, dass sie den VfL-Angriff etliche Chancen nahm. "Sie hat super gehalten und hat das Spiel für Bückeburg gewonnen", konstatierte VfL-Trainerin Katrin Otte. "Ein Unentschieden wäre verdient gewesen, die Einstellung stimmte zu einhundert Prozent", lobte Otte die Moral ihrer Mannschaft. "Wir waren von Anfang an nicht auf der Platte und kamen mit dem Ball nicht zurecht", erklärte HSB-Vorsitzender Bernd Schramme. "Nenndorf hat in der Deckung gut gekämpft, sie sind über ihre Möglichkeiten gegangen, wir unter unseren geblieben", resümierte Schramme. Lange Zeit verlief das Spiel auf wenig ansehnlichem Niveau, die Gäste zogen schnell auf 5:1 (10.) weg. Im Anschluss steigerte der VfL seinen Einsatz, vor allem in der Deckung einschließlich der Torfrau Meike Strahler, kam auf 6:8 (20.) heran. In Hälfte zwei sahen nach drei Zeitstrafen Nina Bade (33.) vom VfL und Berit Tosch (42.) von der HSB die Rote Karte, Jessica Dröscher vom VfL wurde nach einem Foulspiel des Feldes verwiesen (56.). Die Kurstädterinnen zeigten jetzt ihren Einsatzwillen erheblich deutlicher als die HSB, verkürzte den Abstand auf 16:18 (39.). In der Schlussviertelstunde wurde es lebhafter auf dem Feld, die Gäste hatten eine gute Phase und zogen auf 24:17 (50.) davon. Am Ende gelang dem VfL durch seinen Kampfgeist noch eine Ergebnisverbesserung, insgesamt fiel der Sieg etwas zu deutlich aus. VfL: Thies 8, Bock 5, Dröscher 3, Neumann 2, Merve Strahler 2, Natzel 2, Matthias 2, Jahn 1. HSB: Schewtschenko 14, Domke 4, Bertram 3, Fanslau 3, Rudolph 3, Konsog 2, Herrmann 1.



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