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Baugebiet "Schützenstraße": 20 Prozent der Grundstücksflächen dürfen bebaut werden / Gemeinderat stimmt zu

Christiane Reckmann: "Wir müssen es verantworten"

Nienstädt (mw). Die Entscheidung, in welchem Maße die Grundstücke des Baugebietes "Schützenstraße" zukünftig bebaut werden dürfen, ist gefallen. Bei einer Enthaltung votierte der Gemeinderat Nienstädt dafür, die im Bebauungsplan festgesetzte Grundflächenzahl von 0,15 auf 0,20 anzuheben.

Anlässlich der Gemeinderatssitzung berichtete Rolf Harmening, der Gemeindedirektor, über eine bereits Ende Januar abgehaltene Informationsveranstaltung, zu der 83 Grundstückseigentümer beziehungsweise Mieter des Baugebietes "Schützenstraße" eingeladen worden waren. Nachdem man die seinerzeit 30 anwesenden Anliegerüber die "Tragweite" des Vorhabens informiert habe, sei nach eingehender Diskussion über die Frage der zukünftig geltenden Grundflächenzahl abgestimmt worden, so Harmening. 20 der anwesenden Bürger haben dabei für eine Anhebung der Grundflächenzahl von 0,15 auf 0,20 gestimmt, während zehn dagegen gewesen seien. Nach Auskunft von Harmening ist dem Gemeinderat aufgrund dieses deutlichen Votums der betreffenden Bürger vom Verwaltungsausschuss empfohlen worden, die im Baugebiet geltende Grundflächenzahl nunmehr auf 0,20 zu ändern. Dieser Wert sei "immer noch sehr niedrig, so dass eine großzügige Bebauung immer noch möglich ist", stellte der Gemeindedirektor fest. Bis zu 20 Prozent der jeweiligen Grundstücksfläche könnten demnach überbaut werden. Im Verlauf der damaligen Informationsveranstaltung habe sich gezeigt, "dass Aufklärung Not tut", zumal einige Bürger "bewusst Unruhe" in das Thema hinein gebracht hätten, meinte Wolfgang Hoppe (CDU). Es sei "schon eine ernsthafte Sache", wenn sich zehn Bürger gegen die Bebauungsplanänderung aussprechen, befand Thomas Künzel (Bündnis 90/Die Grünen). Jeden dieser Zehn habe man ernst genommen, letztlich müsse aber der Rat die Entscheidung treffen, sagte Christiane Reckmann (SPD). "Wir müssen es verant wor ten." Bei einer Stimme Enthaltung beschloss der Gemeinderat schließlich die Anhebung der Grundflächenzahl.



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