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Chopin litt vermutlich an Epilepsie

London. Der Komponist und Pianist Frédéric Chopin hat möglicherweise an Epilepsie-Anfällen gelitten, die Halluzinationen auslösten. Zu diesem Schluss kommen zwei spanische Neurologen in einer Studie, die am Dienstag in der Zeitschrift „Medical Humanities“ der britischen Mediengruppe British Medical Journal (BMJ) veröffentlicht wurde. Manuel Vazquez Caruncho und Francisco Brañas Fernandez vom Krankenhaus im nordwestspanischen Lugo durchforsteten in der Literatur Aussagen von Augenzeugen zu den Halluzinationen des Musikers. Demnach fühlte sich der im Jahr 1849 mit nur 39 Jahren gestorbene Chopin nach Angaben seiner langjährigen Gefährtin, der französischen Schriftstellerin George Sand, beispielsweise bei Aufenthalten auf Mallorca mehrfach von „gespenstischen Kreaturen“ umgeben, die ihm Angst einflößten. Ein anderes Mal habe er bei starkem Regen das Gefühl gehabt, in einem See zu ertrinken. Diese Beschreibungen lassen nach Ansicht der Ärzte auf Epilepsie-Anfälle schließen, die Sinnestäuschungen hervorrufen könnten.



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