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CDU will mehr Senioren in die Stadt holen

Rodenberg (bab). Die "Bürgerhilfe" will eine Seniorenwohnanlage im Zentrum Rodenbergs bauen. Die in Meppen ansässige gemeinnützige Dienstleistungs- und Service-GmbH ist auch Betreiber der Seniorenwohnanlage am Galenberg in Bad Nenndorf. Die CDU Rodenberg hat vor, dem Unternehmen den Weg zu ebnen. Für Bürgermeister Günter Altenburg war es eine Überraschung, was seine Parteikollegen im Vorfeld der Jahresversammlung da eingefädelt hatten.

Der Pohler Heinrich Schaper hatte den Kontakt geknüpft. "Er hat die Brücke gebaut", bestätigte Georg Kotmann, Vorstandsvorsitzender der "Bürgerhilfe". Kotmann hat Interesse, für rund 3,5 Millionen Euro eine Seniorenwohnanlage in Rodenberg zu bauen. Er sei politisch absolut unabhängig, habe sich aber an die Entscheidungsträger in Rodenberg wenden wollen. So hatte die CDU Kotmann zum Gespräch eingeladen. Auch Ralf Sassmann von der WGR sei dabei gewesen, sagte CDU- Ortsverbandschef Matthias Schellhaus bei der anschließenden Jahreshauptversammlung. "Ohne Vorleistung der Stadt will der Investor 3,5 Millionen in Rodenberg investieren", sagte er. Die Stadt sei aber insofern betroffen, als die Grundstücke, die bebaut werden sollten, zum Teil der Stadt gehören. Auch ein privates Gelände sei betroffen. Schellhaus gab an, damit 20 bis 30 zusätzliche Arbeitsplätze zu gewinnen. Das Altenwohnheim solle für 40 Bewohner ausgerichtet werden. "Die Senioren gehören ins Zentrum", sagte Schellhaus. Ärzte und Einkaufsgelegenheiten seien gut erreichbar. Zudem habe die CDU in ihrem Wahlprogramm zugesagt, solche Möglichkeiten für Senioren zu schaffen. "Das ist eine Riesenchance für unsere Stadt, das gab es schon lange nicht mehr", sagte Schellhaus' Stellvertreter Horst Jahns. Überfahren von dem Plan fühlte sich aber Altenburg. "Verwaltung und Bürgermeister waren die Einzigen, die nicht informiert worden sind", kritisierte er. "Ich war der Einzige, der davon nichts wusste." Die "Bürgerhilfe" möchte gerne schon in diesem Jahr mit dem Bau beginnen.




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