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Christdemokraten bringen Antrag im kommenden Rat ein

CDU will Blockheizkraftwerk für KGS und Rohmelbad

Bad Münder (st). Die CDU-Fraktion plant, das Rohmelbad und die KGS samt Turnhalle am zukünftigen Standort, der heutigen Abraham-Lincoln-Schule, per Blockheizkraftwerk (BHKW) mit Energie zu versorgen. Nach einer Gesprächsrunde mit lokalen Experten vor rund drei Wochen sei die Fraktion zu dem Schluss gekommen, dass ein BHKW sowohl ökologisch wie auch ökonomisch mehr als nur eine Alternative sei, sagt Ratsherr Andreas Seidel zu einem Antrag, den die Fraktion in der kommenden Ratssitzung einbringen will.


„Selbsterklärend ist es heute wichtig, einerseits von den fossilen Rohstoffen wegzukommen und andererseits die Umweltbelastung zu minimieren“, heißt es im Antrag der Christdemokraten: „Blockheizkraftwerke können auch unter Kostengesichtspunkten eine echte Alternative sein.“ Als „Leuchtturmprojekt“ will die CDU ihr Vorhaben verstanden wissen, dass die private Nachfrage nach alternativen Techniken nach sich ziehen könnte.

Effizienz wäre besonders hoch

Zur Versorgung der beiden Objekte, die nur durch die Bundesstraße voneinander getrennt seien, eignet sich laut Union ein BHKW ideal. Insbesondere, weil die Effizienz der Anlage besonders hoch wäre. Zur Erklärung heißt es: „Das Rohmelbad hat den höchsten Energiebedarf zur Badewassererwärmung im Sommer, während Turnhalle und Schule Heizenergie im Winter benötigen. Damit scheint eine möglichst gleichmäßige Auslastung einer Anlage über das ganze Jahr gewährleistet.“

Zur Umsetzung müssten Stadt und Landkreis – als Träger der KGS – zusammenarbeiten. Die Fraktion fordert: „Die Stadt Bad Münder und der Landkreis Hameln-Pyrmont sollen unverzüglich Kontakt aufnehmen.“ Ziel müsse es sein, für das zukünftige KGS-Gebäude, die zugehörige Turnhalle und das Rohmelbad eine gemeinsame Versorgung mit Heizenergie und Strom mittels eines BHKW zu realisieren.



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