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CDU bündelt ihre Kräfte

Bad Münder. Aus drei mach eins. An die Stelle der bisherigen CDU-Ortsverbände Bakede-Böbber-Egestorf, Eimbeckhausen und Nienstedt tritt ab sofort der „CDU-Ortsverband Deister-Sünteltal“. Geburtshelfer waren die beiden Landtagsabgeordneten Petra Joumaah und Uwe Schünemann.

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21 der insgesamt 55 Mitglieder der bislang drei selbstständigen Ortsverbände waren zur Gründungsversammlung ins Eimbeckhäuser Gemeindehaus gekommen. Mit ihrem einmütigen Abstimmungsverhalten zur organisatorischen Neuausrichtung demonstrierten sie Geschlossenheit.

So wurde der bisherige Bakeder Ortsverbandsvorsitzende und Hamelner Wirtschaftsförderer Andreas Seidel einstimmig zum neuen Vorsitzenden gewählt. Auch seine drei Stellvertreter, Michael Grote, Peter Meier und Ingo Nagel, erhielten jeweils 20 Stimmen. Als Beisitzer fungieren künftig Heinrich Dreyer (21 Stimmen), Harald Einecke (16), Kathrin Oetjen (21) und Gerd Schulze-Stölting (21). Die Kasse führt Ulrich Marten, Schriftführer ist der Nienstedter Oliver Schönwetter.

„Die Verschmelzungsvereinbarung wurde im Vorfeld einmütig in allen drei Verbänden erörtert und verabschiedet“, sagte Seidel. Den personellen Proporz und die Kontinuität der bisherigen Arbeit sieht der neue Vorsitzende dadurch gewährleistet, dass Mitglieder aus allen drei Alt-Vorständen auch künftig Leitungsaufgaben übernehmen.

„Wir wollen durch eine Konzentration der Kräfte unsere politische Schlagkraft erhöhen“, gab Seidel ein Jahr vor der nächsten Kommunalwahl als Marschroute aus. Vor allem die Organisation von Veranstaltungen im Vorfeld des Wahlkampfs bedürfe „semiprofessioneller“ Maßnahmen. Für die Fusion gab es allerdings auch noch andere Gründe. Die CDU kämpft in allen Ortsteilen mit stagnierenden Mitgliederzahlen, einer wachsenden Überalterung beziehungsweise fehlendem Nachwuchs aus den Reihen der Jugend. „Sicher sind die persönlichen Kontakte vor Ort wichtig, aber hier ist größer eben auch besser“, betonte die Vorsitzende der Frauen Union, Ilse Albers. „Gut, dass wir in dieser Sache jetzt endlich in die Strümpfe gekommen sind.“



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