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Nach Wiederwahl: "Sind die treibende Kraft in Stadthagen"

CDU: 87 Prozent für Tadge

Stadthagen (ssr). Mit einer Zustimmung von 87 Prozent ist der Stadthäger CDU-Vorsitzende Heiko Tadge auf der Jahresversammlung des Stadtverbandes für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt worden. Seine Stellvertreter bleiben Ursula Schweer und Jens Klugmann.

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Die CDU sei "die treibende politische Kraft in Stadthagen", postulierte Tadge vor den 30 anwesenden Mitgliedern im Stadtgartencafé. Das wolle sie auch in der kommenden Zeit bleiben. Auf welchen Feldern das beispielsweise der Fall sein soll, dafür nannte Tadge einige Stichwörter. Festhalle: "Anders als Bürgermeister Bernd Hellmann wiederholt behauptet, finden in der Festhalle weit mehr als nur zwei, drei Veranstaltungen jährlich statt". Bei den Planungen zur "Zehntscheune" dürfe die Festhalle daher "auf keinen Fall vergessen werden", forderte der CDU-Chef. "Wir benötigen die Festhalle weiterhin, sie ist ein wesentlicher Punkt im gesellschaftlichen Leben dieser Stadt." Villenviertel: Energisch vorantreiben will die CDU ihr Vorhaben, die Sperren im Villenviertel beseitigen zu lassen. "Durch den Amtspfortenkreisel sind dieüberflüssig geworden", bekräftigte Tadge. Die Union werde großes Augenmerk darauf legen, dass ein Abbau der Sperren nicht zu lange auf sich warten lasse. Friedwald: Neu auf die Tagesordnung setzen möchte die Union laut Tadge die Prüfung, ob in Stadthagen eine Möglichkeit zur Naturbestattung, etwa ein Friedwald, eingerichtet werden kann. "Wir hören aus der Bevölkerung, dass dieser Wunsch vielfach gehegt wird, und werden uns dafür einsetzen." Grundschule An der Bergkette: Der Vorsitzende der CDU-Stadtratsfraktion, Gunter Feuerbach, betonte, die Folgen des demografischen Wandels seien immer noch nicht ausreichend im Blick. Weil es mutmaßlich künftig deutlich weniger Kinder geben werde, müsse das etwa Konsequenzen für die Grundschule An der Bergkette haben. Um diese Schule überhaupt zu erhalten, müsse sie mittelfristig auf einen Standort konzentriert werden. In einem Grußwort zeigte sich der stellvertretende CDU-Kreisvorsitzende Christopher Wuttke "felsenfest" davon überzeugt, dass der bei der Landtagswahl gescheiterte Ex-Abgeordnete Joachim Runkel in absehbarer Zeit "als Nachrücker doch noch in den Landtag einzieht". In der Summe sei das Ergebnis der Landtagswahl für die Schaumburger Union "gar nicht so schlecht gewesen", sagte Wuttke.



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