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Tegtmeiers haben "Wasserlatschen-Party" in Planung / Bauernmarkt soll zurück in die Gartenanlagen

Café will mehr Leben in den Kurpark bringen

Bad Eilsen (tw). Adelheid Tegtmeier, Pächterin des "Cafés im Kurpark", möchte mehr Leben in die Gartenan-lagen bringen. "Ich plane nicht weniger als drei Open-air-Veranstaltungen", sagt die Gastronomin, die den Betrieb am l. April 2006 übernommen hatte. So soll es vor dem Café Ende Mai einen Frühjahrs- und im Juni/Juli einen Sommer-Krammarkt geben - jeweils mit Livemusik. Die genauen Termine will Tegtmeier in den nächsten Tagen mit der Gemeinde absprechen.

Drehen im Café am Kurpark kräftig auf: Adelheid und Wilfried Teg

Kommt hinzu: Im August sollen die Außenanlagen vor dem Café zur Plattform für eine "Wasserlatschen-Party" werden. "Ich habe einen ganzen Sack neuer Flipp-Flops geschenkt bekommen", begründet die findige Gastronomin ihre jüngste Idee. In kurze Hosen gewandet, sollen die Gäste in besagte Sommerlatschen schlüpfen und sich bei Livemusik mit Cocktails und Gegrilltem verwöhnen lassen. Ergänzend streitet die Pächterin derzeit dafür, dass die Frühjahrsausgabe des Bauernmarktes wieder in den Kurpark verlegt wird: "Bislang leider ohne Erfolg." Letztmalig soll der Bauernmarkt vor etwa zehn Jahren dort stattgefunden haben. Tegtmeier geht es wohlgemerkt nur um die Frühjahrsausgabe, denn: "Im Herbst ist ein Bauernmarkt im Kurpark wegen der herabfallenden Kastanien ohnehin nicht möglich." Tatsächlich muss sich die Pächterin immer wieder etwas - neues - einfallen lassen, um das Café im Gespräch zu halten. Zumal Darbietungen in der Musikmuschel nach dem Verkauf des Objekts nicht mehr möglich sind, wie Tegtmeier bedauert. Als Ersatz will sie von der Gemeinde jetzt einen Zelt- und Tanzboden anmieten. Bislang hat die Pächterin mit ihren Einfällen Erfolg gehabt. Vorerst letztes Beispiel: "Wir haben etwa 4000 Euro in die Einrichtung eines Raucherraums investiert", erinnert Tegtmeier. Besagter Raum verfügt über eine Belüftungsanlage, fasst 40 Sitzplätze und ist mit einer Schiebetür aus Aluminiumvom Rest der Gaststätte abgetrennt. "Die Investition", sagt die Pächterin, "hat sich bereits bezahlt gemacht". Denn: "80 Prozent unserer Gäste sind Raucher", weiß Wilfried Tegtmeier, der seine Frau nach Feierabend unterstützt. Zur Akzeptanz des Raucherraumes trage auch der dort aufgestellte Fernseher bei - Magnet vor allem für diejenigen Kurgäste, die insbesondere Sportereignisse lieber in Gemeinschaft erleben möchten. Vor allem die Kurgäste sind es, mit denen die Tegtmeiers, die noch zwei Teilzeitangestellte und zwei Aushilfskellnerinnen beschäftigen, den Löwenanteil ihres Umsatzes machen. Hinzu kommen Stammgäste aus dem Auetal, aus Rinteln, Bückeburg sowie Minden und Umgebung. "Das", sagt die Gastronomin, "ist eine andere Klientel, als sie das ,Malu' an der Bückeburger Straße hatte". Daher habe ihr Café von der Schließung des Tanzlokals auch nicht profitieren können. Vom Malu nicht, wohl aber von Einrichtungen wie der benachbarten Bückeberg-Klinik und der AWO-Auetal: "Beide", sagt Tegtmeier, "machen mit jeweils etwa 100 Gästen nun schon zum zweiten Mal einen (Betriebs-)Ausflug in unser Haus". Bei der Bewirtung von Großgruppen macht die Pächterin Bad Eilsens Bürgermeister Horst Rinne ein Kompliment: "Er hat sich persönlich dafür eingesetzt, dass Reisebusse bis vor die Poller am Eingang zu den Gartenanlagen fahren und die Senioren dort aussteigen lassen können." Größtes Anliegen der Tegtmeiers ist jetzt eine gute Nachbarschaft: mit dem künftigen "Beauty Campus" im Georg-Wilhelm-Haus und eine Bessere mit den übrigen Gastronomen im Kurort: "Eine Nachbarschaft, bei der wir uns gegenseitig befruchten können", wie die Pächterin betont. Den Pachtvertrag mit der Deutschen Rentenversicherung (DRV) Braunschweig Hannover möchte Tegtmeier in jedem Fall verlängern; er läuft derzeit noch drei Jahre. Das Café im Kurpark bietet in seinem Inneren Sitzplätze für etwa 100 Gäste, nochmal so viele Sitzplätze sind es im Außenbereich. Telefon und Fax: (0 57 22) 8 44 35.



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