weather-image
32°
"Porta Möbel" stellt sozialen Diensten je ein Fahrzeug für zwei Jahre kostenlos zur Verfügung

Caddys für Lebenshilfe, PGB und die "Tafel"

Rinteln (who/mld). Das Unternehmen "Porta Möbel" feiert die Wiedereröffnung seines Stammsitzes in Barkhausen mit einer groß angelegten Wohltätigkeitsaktion. Dabei gehen neben zahlreichen Sachspenden insgesamt 15 Autos für jeweils zwei Jahre Nutzungsdauer an gemeinnützige Einrichtungen in der Region. Porta übernimmt die Kosten für den Leasing-Vertrag sowie für Versicherung und Steuer.

Detlev Hornübergibt Ursula Krüger den Schlüssel für den "Tafel"-

Detlev Horn, Geschäftsführer des Barkhauser Porta-Marktes hat in den letzten Tagen die Schlüssel für allein drei Fahrzeuge in Rinteln übergeben: An die Lebenshilfe, die Paritätische Gesellschaft Behindertenhilfe (PGB) im Industriegebiet Süd und an die Tafel in der Klosterstraße. Zuletzt hatte am Montag die Paritätische Gesellschaft Behindertenhilfe im Industriegebiet Süd ihren VW Caddy TDI 1,9 bekommen. Werkleiter Frank-Matthias Exner erläuterte, der zweisitzige Caddy werde unter anderem beim Beliefern von Kunden wie für Essenstransporte eingesetzt: "Und auch für Arztfahrten können wir das Auto gut gebrauchen, weil man problemlos einen Rollator oder auch einen Rollstuhl zuladen kann." Die beiden anderen Caddys hatte Horn vorher der Rintelner Tafel in der Klosterstraße sowie der Lebenshilfe an der Waldkaterallee überbracht. Bei der Tafel war die Freude von Ursula Krüger, Geschäftsführerin des DRK-Kreisverbandes Schaumburg, unübersehbar. Und das ist mehr als verständlich, denn ein Auto bekommt man wirklich nicht alle Tage: "Unsere Organisation finanziert sich nur durch Zuschüsse und Spenden, und die Bedürftigkeit in der Bevölkerung wächst. Daher sind wir für so ein Entgegenkommen sehr dankbar", betonte Ursula Krüger. Die Organisation, die in Rinteln und Stadthagen vertreten ist und zwei Anlaufstellen in Obernkirchen und Bad Nenndorf hat, besitzt für den gesamten Landkreis nur einen Kühltransporter. So hätte sich das Möbelhaus wahrscheinlich keinen besseren Zeitpunkt für die Spende aussuchen können. Nach den zwei Jahren hat die "Tafel" übrigens die Möglichkeit, das Auto an "Porta Möbel" zurückzugeben oder zu übernehmen. "Da werden wir schon einen Weg finden", meint Detlev Horn zuversichtlich.

Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kommentare